Website und Blog von Dr. med. Alois Giger, Bischofszell

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5. April 2021 - Ostermontag

Die Schweizer Covid-Taskforce, die BAG-Führung und die Impfstrategie kommen in der Sonntagspresse nicht so gut weg. Das erstaunt nur jene, welche die Vorgaben aus dem Ausland missachten. Die Schweiz gehört bestenfalls zum Mittelfeld. Nicht nur in Sachen Corona verliert die Schweiz gegenüber vielen Ländern an Boden. Ganz offensichtlich sind die besten Jahre in unserem Musterländchen vorbei. Wir, die ältere Generation, haben davon nicht nur profitiert, sondern zum Wohlstand wohl auch ein wenig beigetragen. Die junge Generation ist gefordert, wollen wir den Anschluss an die Fastbesten nicht ganz und für immer verlieren.



Zurück zur Covidproblematik: auf den ersten Blick mutet es ein wenig komisch an, wenn da geschrieben steht, die Impfzentren blieben in der Schweiz über Ostern geschlossen. Die Erklärung eines Kantonsarztes, die Bevölkerung wäre nicht bereit gewesen, sich an Ostern und über die Ostertage stechen zu lassen, überzeugt die Wenigsten. Da lobe ich mir die Hirslanden-Gruppe, die bereit wäre, werktags und sonntags während 24 Stunden zu arbeiten. Die zweite Erklärung des beamteten Arztes, die Impfstoffe seien trotz der Lieferung von 400'000 Dosen bis Mitte nächster Woche sowieso aufgebraucht, klingt ein bisschen glaubhafter. Dieser Hinweis indes legt den Finger auf die Wunde: die Schweizer Verantwortlichen haben es verpasst, genügend Impfstoff zu bestellen. Kommt dazu, dass die EU die Schweiz - so wie es sich für ein Nichtmitglied gehört - zweitrangig behandelt. Wie man sich bettet, so liegt man.

Was sich zwischen der LONZA und dem Departement Berset in Sachen Aufbereitung von Impfstoffen - die Moderna bezieht die Grundstoffe aus dem Wallis - abgespielt hat, wissen vermutlich nur Insider. Fest steht indes, dass sich nicht der Bundesrat selber mit dem Chef des Chemiekonzerns unterhalten hat, sondern höhere Beamte. Es wäre sehr, sehr traurig, wenn Animositäten diese für die Schweiz enorm wichtige Geschäft verhindert hätten.



29. März 2021

Haben Sie das Spiel Schweiz - Litauen gesehen? Wenn nicht, haben Sie nichts verpasst und zwei Stunden für Nützlicheres gewonnen.
Ich nehme es vorweg: das Aufregendste an der Begegnung war die Geschichte um das zu hohe Tor - etwas, das es gar nicht gibt. Weniger spektakulär war dann die Begegnung.

Leider fällt mir nichts Positives ein. Und wenn der ehemalige Fussballer und aktuelle Trainer von Wil SG in der gestrigen Boulevardpresse beteuert, er traue dieser Mannschaft - damit ist die Schweizer Mannschaft gemeint - an der EM das Vordringen in den Halbfinal zu, dann zweifle ich an dessen fachspezifischer Urteilsfähigkeit.
Freuler zB., eben von der Presse zum Weltklassefussballer erklärt, spielte etwa jenen Fussball, den man in der Challenge League zu sehen bekommt. Einfach schlimm.
Und wenn dem Trainer nichts Besseres einfällt, als in der 2. Halbzeit einen Mann namens Fernandes einzuwechseln, der beim schwachen Bundesliga Club Mainz nicht mehr zu Einsatz kommt, ist fast alles gesagt. Nicht ganz: Shaqiri, wohl der noch am wenigsten schlechte Schweizer, wurde gegen seinen Willen ausgewechselt. Wer soll denn da die Strategie des Trainers noch verstehen?
A propos Trainer: Herr Petkovic kann einem leid tun, wenn er mit einer so schlechten Mannschaft an die EM fahren muss. Nicht der beste Trainer auf der Welt wäre imstande, aus diesen biederen Spielern eine gute Elf zu formen.
Eine Aufgabe für Sie am Schluss: zählen Sie bitte beim nächsten Mal, wenn Sie Embolo spielen sehen, sei es beim Club oder in der Nati, die Bälle, die er verstolpert. Sie werden erstaunt oder erschüttert sein.

24. März 2021

Unter der Rubrik "Sport" habe ich mich dazu geäussert, wie gewisse Fachjournalisten die Schweizer Fussballer und die Nationalmannschaft überschätzen. Ein neues Biespiel für meine Einschätzung liefert die heutige "Thurgauer Zeitung": auf der Frontseite oben links ist die folgende Überschrift zu lesen: Remo Freuler Wie der Spätberufene den Aufstieg in die Weltklasse schaffte



Hand aufs Herz: Remo Freuler soll der Weltklasse angehören? Übertreibt da der welsche Journalist nicht ein klein bisschen? Wie viele europäische Fussballer gehören denn zur Weltklasse? Sind es vielleicht 10; oder gar 50? Oder noch mehr? Auch wenn man von 100 ausginge, wäre Remo Freuler eher nicht dabei. Gewiss: Atalanta Bergamo, wo der Zürcher seit drei oder vier Jahren spielt, hat sich in Italien zu einem Club knapp hinter der Spitze gemausert mit sehr guten Resultaten in der Champions League, vor allem in der letzten Saison. Remo Freuler = Weltklasse??? Ich überlasse das Urteil Ihnen.

Endlich wieder einmal ein positives Zeichen von Seiten der katholischen Kirche: über 200 Bischöfe aus Deutschland haben an den Papst ein Protestschreiben geschickt, weil sie nicht damit einverstanden sind, dass gleichgeschlechtlichen Paaren der kirchliche Segen verweigert werden soll. Als ob sich die Kirche des Zustromes von Gläubigen kaum erwehren könnte.... Vermutlich steckt die von zum Teil senilen Priestern dominierte Kurie hinter dieser diskriminierenden Verordnung. Dabei liegt der Verdacht nahe, dass unter den Kardinälen mehr als nur einer homosexuelle Neigungen empfindet.



Gute Nachrichten auch aus dem Bistum Chur: Martin Grichting, Intimfreund des ehemaligen erzkonservatien Bischofs, Vitus Huonder, tritt von seinen kirchlichen Ämtern zurück. Dies im Gefolge der Bischofswahl. Endlich dürfen sich die Katholiken des Bistums auf eine fortschrittliche Interpretation der katholischen Werte freuen. Dass die Konservativsten unter den Konservativen an diesem von vielen erhofften Abgang keine Freude haben, ist zu verdauen.

21. März 2021

Unter der Rubrik "Sport" habe ich einige Sportevents zusammengefasst.

Dass die Rosenwoche auch in diesem Jahr nicht über die Gassen geht, ist mittlerweile bekannt.
Und im Vicolo, unserem Männerclub, dessen Meetings immer am Donnerstagabend stattfinden, herrscht seit November 20 gähnende Leere und Stille. So Gott will, treffen wir und nach Ostern wieder. Ob wir uns noch kennen??
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