Website und Blog von Dr. med. Alois Giger, Bischofszell

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22. November 2020

Im "Glaubensbekenntnis" der Katholiken wird die "heilige katholische Kirche" erwähnt und zwar in diesem Wortlaut, welcher mir immer sauer aufstösst. Zur katholischen Kirche gehört mit Bestimmtheit die Kurie, zu welcher alle Kurienkardinäle gehören. Unter diesen Kardinälen gibt es leider, leider nicht nur Vorbilder, sondern auch Männer, welche schwere Sünden, grosse Fehler und grobe Verbrechen begangen haben und begehen. Da ist es doch paradox, von einer "heiligen" Kirche zu sprechen. Vielleicht ist meine Interpretation zu einfach. Vielleicht müsste ich einen Kirchenlehrer zu Rate ziehen, ehe ich mich zur ganzen Problematik äussere. Das änder aber nichts daran, dass ich auch künftig das "heilig" in diesem Zusammenhang einfach verschlucken werde....

18. November 2020

Willy Oggier, bekannter Gesundheits-Journalist, fordert von den Corona-Leugnern Bussen. Er geht noch einen entscheidenden Schritt weiter: er möchte diesen Menschen einen Platz auf der Intensiv-Station verweigern. Darf man so weit gehen? Moralisch ist diese restriktive Forderung bedenklich und nicht realisierbar. Egoismus, Dummheit, Intoleranz und Besserwisserei sind nicht strafbar. Genauso wie man einem Schwerverbrecher im Bedarfsfall medizinische Unterstützung gewähren würde, genauso bekämen die Covidioten medizinische Hilfe. Dennoch: der Verlauf der Pandemie sollte auch dem letzten und dümmsten Corona-Stümper die Augen öffnen. Aber: sie kennen ja den Spruch von der grenzenlosen Dummheit. Mein Vorschlag: die unbelehrbaren Besserwisser mit Nichtbeachtung strafen. Im Übrigen hat sich der ehemals bejubelte Komiker Marco Rima nicht mehr zu Wort gemeldet. Vielleicht ist ihm ein Lichtlein aufgegangen. Nur vielleicht...


12. November 2020

Zur Zeit ist eine Impfung gegen Covid-19 in aller Munde. Der Optimismus ist fast grenzen los. Zu Recht? Ich wäre da sehr, sehr zurückhaltend, auch wenn es Fachleute gibt, die andeuten, dass eine Impfung noch in diesem Jahr auf den Markt kommen sollte...... Vorsicht! So schnell schiessen die Preussen nicht - oder anders gesagt: gut Ding will Weile haben. Natürlich ist es nicht Aufgabe der Fachleute, die Menschheit mit schlechten Nachrichten zu bombardieren. Ebenso fragwürdig ist der Versuch, den Erdenbürgern falsche Hoffnungen zu machen. Als altgedienter Arzt kann ich mir nicht vorstellen, dass man jetzt schon wissen kann, wie hoch der Prozentsatz jener Menschen ist, welcher auf die Impfung anspricht. Genau so wenig ist es möglich, schon jetzt zu prophezeien, wie lange der Impfschutz andauern wird. Und was die Nebenwirkungen betrifft, wissen wir noch viel, viel zu wenig. Abwarten - und Tee oder ein gutes Glas Wein trinken; ein gutes Glas, den keiner von uns weiss, ob und wann es das letzte sein wird.
Wie zu lesen war, spricht sich der Roche-Chef - kein Schweizer - für einen Impfzwang aus. Das finde ich mutig und etwas unschweizerisch: nur ungern lassen wir uns zu irgend einem Verfahren oder einer Massnahme verdonnern, von denen wir nicht überzeugt sind. Kommt dazu, dass es doch ein gerüttelt Mass an Impfgegnern gibt, welche ihre Überzeugung bis vor das Bundesgericht trügen.



26. Oktober 2020

Sollte es stimmen, was im Radio zu hören war, verschlägt es einem die Stimme oder es drückt einem den Atem ab: da soll sich in einer Hochzeitsgesellschaft im Ausserrhodischen Schwellbrunn bei der Feier ein Gast befunden haben, von dem man wusste, dass er positiv auf Covid-19 getestet worden war. Die traurige Angelegenheit wurde offensichtlich eher zufällig entdeckt. Haarsträubende Rücksichtslosigkeit oder grenzenlose Dummheit? Vermutlich eine Kombination beider Qualitäten. Kommen die Verantwortlichen ungeschoren davon? Vermutlich schon. Nur: eine Bestrafung macht das Unheil und dessen Folgen nicht ungeschehen. Und wieder einmal komme ich auf Albert Einstein zurück, auf das Risiko hin, dass einige diese Weisheit schon kennen: Die Dummheit und das Universum sind unermesslich; beim Universum bin ich mir nicht so sicher....

22. Oktober 2020

Es gibt an der Grabenstrasse weit weniger Schnellfahrer, als ich angenommen hatte. Unser Stadtpräsident, Thomas Weingart, hat mir die Zahlen über die Verkehrszählung zukommen lassen. Herzlichen Dank. Für mich ist die Thematik um die Formel-1-Strecke Grabenstrasse abgeschlossen. Dass mein Anliegen ernst genommen wurde, spricht für die Behörde.

Haben Sie es bemerkt: die Graffiti an der Grabenstrasse unter dem Rebhäuschen wurden in der Zwischenzeit durch die Gemeinde entfernt. Auch hier ein herzliches Dankeschön. Die freie Fläche soll nun begrünt werden, damit die "Künstler" nicht mehr auf die Idee kommen, die Wand für ihre Zwecke zu missbrauchen.

15. Oktober 2020

Besogniserregend und beängstigend zugleich: das Coronavirus lässt sich nicht in die von den Behörden vorgesehenen Bahnen lenken. Für einmal gehöre ich zu jenen Pessimisten, die der Meinung sind, wir hätten das Schlimmste noch nicht überstanden. Dass diese Einschätzung nicht auf wissenschaftlichen Ergebnissen und Untersuchungen basiert, brauche ich nicht zu erwähnen. Ob uns ein zweiter Lockdown bevorsteht? Eher ja als nein. Denn, die schwedische Alternative, die auf Durchseuchen fusst, war bis jetzt auch kein Erfolgsmodell. Der dringende Appell des Bundesrates an unser Verhalten als Einzelperson, kann nicht wichtig genug genommen werden. Als Hochrisikoperson verzichte ich ab sofort wieder auf den Besuch von Anlässen und Zusammenkünften, die ohne Nachteil für irgendwen gemieden werden können. Kollegiales Beisammensein in einem engen Raum als Beispiel, ist für mich tabu. Auf Einkaufstour gehe ich ohnehin fast nie. Und wenn schon, dann mit meiner Frau und Masken.

Mich würde wunder nehmen, ob die Anzahl der Coronaleugner in Anbetracht der aktuellen Krise abgenommen hat und wie viele der Covidioten selber erkrankt sind. Ob diese sturen Egoisten daraus etwas lernen würden? Auch frage ich mich, wie wir mit unseren Enkelkindern umgehen sollen. Gar nicht so einfach, eine klare Antwort zu finden.

Im Moment sind unsere Ostschweizer Spitäler noch nicht ausgelastet. Kaum auszudenken was geschieht, wenn - wie im Frühling - wieder viele ältere Mitmenschen beatmet werden müssen. Vielleicht bleibt uns dieses erspart. Vielleicht.....

Es gibt noch immer Menschen, die behaupten, sie könnten mit einer Maske nicht mehr richtig denken usw. Unter diesen Irrgläubigen findet sich auch eine Nationalrätin aus unserem Kanton. Nun haben dänische Forscher herausgefunden, dass Mathematiker in gleichem Masse leistungfähig sind, wenn man die äusseren Bedingungen verändert. Die Geprüften erbrachten die gleich guten Resultate mit Maske und in überhitzten Räumen wie in klimatisierten Zimmern ohne Maske. Was lernen wir daraus?
Einbildung ist auch eine Bildung; wohl aber nicht die beste....

11. Oktober 2020

Wenn Herr Petkovic nach dem verlorenen Spiel gegen die Spanier von einer guten Schweizer Mannschaftsleistung spricht, muss er ein anderes Spiel gemeint haben. Denn gemäss Fachleuten und Zuschauern waren unsere Kicker den flinken Spaniern, die auch kein grosses Spiel gezeigt hatten, von vorne bis hinten klar unterlegen:
hinten floppte Sommer nicht zum ersten - aber hoffentlich zum letzten Mal. Auf dem Papier hatten wir vorne zwar zwei oder gar drei Stürmer. Nur hat man sie nie in Aktion gesehen. Memedi, Shaqiri, Zuber - und wie sie alle heissen, konnten nicht verbergen, dass sie in ihren Clubs gar keine oder nur untergeordnete Rollen spielen. Und selbst Xhaka war schwächer als in den meisten anderen Spielen. Und wenn der beste Mann - Denis Zakaria - fehlt, spielt die Mannschaft noch schlechter. Dass die Schweiz aus der A-Gruppe der Champions League absteigen wird, steht für mich schon lange fest. Sie hat in der Gruppe der Besten schlicht nichts verloren. Und Herr Petkovic hat das Team tatsächlich weiter gebracht, wie es viele Kenner und Pseudo-Fachleute wahrhaben wollen, weiter nach hinten. Auch eine Leistung. In der Rangliste der besten 15 Fussball-Nationen Europas hat die Schweiz keinen Platz (mehr)..... Punkt und fertig.




4. Oktober 2020

Am Namenstag des heiligen Franziskus von Assisi war so einiges los: in Belarus demonstrieren vorallem die Frauen andauernd gegen den illegalen Machthaber und Despoten Aljaksandr Lukaschenka; in vielen Ländern gehen Covid-Leugner auf die Strasse; der FC St. Gallen grüsst nach 3 Minisiegen von der Tabellenspitze der Superleague; unser neuer Stern am Radsporthimmel, Marc Hirschi, wird wegen eines unfairen Schwenkmanövers von Weltmeister Julian Alaphilippe, um den Sieg an der Classique Lüttich-Bastogne-Lüttich geprellt. Vor 3 Tagen hatte der Youngster als erster Schweizer Radrennfahrer nach Ferdi Kübler den Eintagesklassiker "fleche wallonne" gewonnen. Und niemand weiss so recht, wie das körperliche Befinden des amerikanischen Präsidenten einzuschätzen ist. Sein geistiger Zustand indes wirft schon lange Fragen auf.




27. September 2020

Der Wahlslogan der SVP "im Auftrag des Volkes" wurde vom Volk nicht befolgt, wie das Ergebnis der heutigen Abstimmung klar zeigt. Einmal mehr muss die SVP mit einer klaren Niederlage fertig werden. Dies wird die SVP-Spitze kaum dazu bewegen, einen eu-freundlicheren Kurs einzuschlagen. Das hätte gerade noch gefehlt.

Marc Hirschi hat sich an der Rad-WM bei den Profis die Bronzemedailler erkämpft. Grossartig. Wir dürfen uns auf seine weitere Entwicklung freuen. Hier wächst ein Champion heran.

Die Bayern aus München, der weltbeste Fussballclub in diesem Jahr, hat heuer zum ersten Mal seit anfangs Dezember 2019 ein Fussballspiel verloren. Mit dem krassen Ergebnis von 4:1 sind sie von den Profis aus Hoffenheim fast deklassiert worden..... Kann passieren. Dennoch darf man gespannt sein, wie sich die Stars um Torhüter Neuer vom Schock erholen werden. Dass gestern auch Dortmund gegen einen vermeintlich schwachen Gegner, Augsburg, sang- und klanglos untergegangen ist, deutet im Ansatz daraufhin, dass sich die auf dem Papier schwächeren Mannschaften nicht von vornherein geschlagen geben müssen. Für Spannung ist gesorgt, auch wenn die Münchner am Ende wieder obenauf schwingen werden.


18. September 2020

Marco Rima, von dem jeder halten kann, was er mag, hat bekanntgegeben, dass er an einer Demo gegen die Covid-Massnahmen auftreten will. Grossartig, dass auch er sich zu den Covidioten bekennt. Ich frage mich nur: wie würde er handeln, wenn ihn das Covid-19 befiele? Würde er sich dann auch in die Arme der stümperhaften Besserwisser begeben - oder müsste ihm dann die Schulmedizin zu Hilfe eilen? So oder so: für mich zehrt der Komiker im wahrsten Sinne des Wortes vom Glanz vergangener Zeiten.

16. September 2020

Egan Bernal, Sieger der TdF 2019, hat die Tour aufgegeben. Er startet heute nicht mehr zur Königsetappe.
Anmerkung: der Kolumbianer war nach einem Sturz angeschlagen in die Tour gestartet und konnte nie an seine
Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen.


Egan Bernal, Kolumbien

27. August 2020

Die Fernsehsendung "Reporter" hat auf einen Skandal in Südafrika hingewiesen, der hier kaum zur Kenntnis genommen wird: im Verlaufe der letzten 10 Jahre sind im Land am Kap Tausende - ich wiederhole - Tausende von weissen Siedlern von Mörderbanden umgebracht worden. Stellen Sie sich das einmal vor: mehr Menschen als Bischofszell Einwohner hat, sind zum Teil auf grausame Art und Weise buchstäblich hingerichtet worden. Die Regierung, unter dem Regime des letzten Diktators und Schwerverbrechers, Jacob Zuma, zu einer Schurkenbande verkommen, tat und tut nichts gegen diese grauenhaften Verbrechen! Im Gegenteil: viele absolut unfähige Günstlinge wurden vermutlich dazu ermuntert, die weissen Siedler umzubringen. Und was geschieht mit den Verbrechern: gar nichts! Vermutlich werden sie noch ausgezeichnet. Und was geschieht mit den zum Teil riesigen Farmen und dem ehemals fruchtbaren Land? Sie verkommen wie weiland in Zimbambwe, wo der verstorbene kriminelle Präsident, Robert Mugabe, die weissen Sieder enteignet und das gestohlene Land den Schwarzen überlassen hatte. Und was geschieht mit den Farmen und dem Kulturland in Südafrika? Sie werden verkommen wie das Beispiel Zimbabwe zeigt: Zimbabwe, das frühere (Süd-) Rhodesien, einst Kornkammer Afrikas, ist vollständig vom Import aller Arten Getreide abhängig! Das gleiche Schicksal werden die Farmen in der Regenbogenrepublik erleiden: die Gebäude und Maschinen werden zerfallen und das einst fruchtbare Land zu nutzlosem Boden verkommen. Grauenhaft. Es ist eine Frage der Zeit, bis auch der letzte weisse Farmer kapituliert. Solange ihm noch die Zeit bleibt, dem bevorstehenden Inferno zu entfliehen.


Flagge Südafrika

Warum mich dieses schwer verdauliche Geschehen besonders trifft? Wie schon mehrmals erwähnt, habe ich vor meinem Staatsexamen 4 Monate an einem Missionsspital (Musiso Hospital, Zaka) der Bethlehem Mission als Praktikant gearbeitet. Das war in den frühen 70-er Jahren, zur Zeit des Unabhängigkeitskampfes Rhodesiens von England unter dem damaligen Rhodesier Ian Smith. Damals standen die grossen Farmen der weissen Siedler in voller Blüte. Und niemand konnte sich vorstellen, was für ein grosses Drama sich Jahre später abspielen sollte: die Enteignung der weissen Farmer mit den bekannten katastrophalen Folgen.


Flagge Zimbabwe

Das Schicksal des 73-jährigen Kleinfarmers, der von 50 Jahren aus dem Toggenburg nach Südafrika zog und nun um seinen Besitz und sein Leben fürchten muss, geht nicht nur mit unter die Haut....

24. August 2020

GRIPPE-IMPFUNG

Unter dem Titel "Warum die Grippeimpfung bei Kindern sinnvoll ist" wird in der gestrigen Sonntaszeitung auf Fakten aus England hingewiesen, welche es in sich haben. Allerdings werden die Impfgegner und Verschwörungstheoretiker einwenden, alle Daten seien gefälscht und es würde "dank" der Nebenwirkungen der Grippeimpfung mehr Tote geben...Die egomanen Besserwisser und die narzistischen Doppeltgescheiten müssen diese Zeilen erst gar nicht lesen, weil sie ja zu den 5% jener Menschen gehören, die alles besser wissen und besser können. Ich verneige mich vor der selbsternannten intellektuellen Elite - nicht.

Zu dem Fakten: Kinder erkranken nur leicht an Corona. Zudem sind sie schlechte Überträger des Covid-19-Virus. Anders sieht es beim Grippevirus aus: zum Einen können die Kinder schwer an Grippe erkranken; zum Anderen sind sie in vielen Fällen die Überträger des Virus. Aufgrund dieser weltweit bekannten Befunde rät das Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass sich diesen Herbst neben Schwangeren, Chronischkranken und älteren Menschen auch Säuglinge ab dem 6. Monat, Kinder und Kontaktpersonen gegen die Grippe impfen lassen sollten. Warum? Dank der Impfung schützen sich die Kinder und Jugendlichen selber, weil der Impferfolg bei Ihnen in 90% eintritt. Bei älteren Personen tritt der Schutz nur bei etwa 50% der Geimpften auf, weil sich das Immunsystem träger verhält.

Zu den Fakten aus England, die selbstverständlich falsch und gefälscht sind: seit im Königreich alle Kinder gegen Grippfe geimpft werden (Impfzwang!!), hat die Zahl der jährlichen Grippetoten von über 11'000 auf 312 im vergangenen Jahr abgenommen. Kommentar? Nicht nötig!


22. August 2020

Gestern, an einem der heisstesten Tage des Jahres, war die Badi Bischofszell geschlossen..... Wäre es nicht möglich gewesen, den internen Anlass (?) auf ein anderes Datum anzuberaumen? Kopfschütteln allerorten.

19. August 2020

Die Covidioten haben für das Wochenende neue Demos gegen die Sanktionen angesagt. Ob so viel Dummheit, welche weder wehtut noch strafbar ist, weitere Worte zu verlieren, lohnt sich wohl kaum.

12. August 2020

Der Bundesrat gibt für anfangs Oktober grünes Licht für grössere Veranstaltungen. Ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, in welchem die Infektionsrate wieder steil nach oben zeigt. Wie passt dies zusammen? Ich weiss es nicht. Vielleicht setzt sich bei uns langsam aber sicher die schwedische Schule durch, welche auf eine Durchseuchung der Bevölkerung mit dem Ziel einer Herdenimmunität setzt. Dieser Gedanke ist nicht so einfach von der Hand zu weisen, auch wenn man mehr Tote und mehr Schwererkrankte in Kauf nähme. Damit würde man vielleicht eine ethisch-moralische Diskussion auslösen. Nur: wer möchte da den Richter spielen? Wie ich schon mehrmals erwähnt hatte, wird uns das Virus mit all seinen dunklen Seiten noch lange, lange beschäftigen. Ob wir es je wieder los werden, hängt nicht zuletzt davon ab, ob wir innert nützlicher Frist eine Impfung aus dem Hut zaubern können. Gemäss Angaben des allmächtigen Putin haben russische Forscher das Ei des Kolumbus gefunden: anfangs Oktober sollen die ersten Russen geimpft werden. Wäre ja allzu schön, wenn das Experiment zum Ziele führen würde. Allerdings würde man erst später wissen, ob und wie lange die Impfung wirkt. Abwarten heisst die Devise.



9. August 2020

Die grossen Helden zu Beginn des Lockdowns, Bundesrat Alain Berset und der Arzt Daniel Koch, verlieren in der Presse immer mehr an Glanz und Glorie. Der Bundesrat, weil das BAG, eine Unterabteilung des Dpartementes des Inneren (DIM), geradezu mit Falschinformationen glänzt. Details sind in der Presse nachzulesen. Und der feste Turm zu Beginn der Schlacht, gerät in Schieflage. Aus dem stabilen, ruhigen, zurückhaltenden Arzt ist ein Showman mit mässigem Talent geworden. Dies meine eigene Meinung. "Si tacuisses, philosophus mansisses". Frei übersetzt: hättest Du Dich nach Deinem Abgang ruhig verhalten (geschwiegen), wärest Du als Philosoph in Erinnerung geblieben....

Mehr zu denken geben mir die Äusserungen des Schiftstellers, Jonas Lüscher: der 43-jährige wurde vom Virus ganz bös erwischt: 7 Wochen Beatmung im künstlichen Koma in München, 2 Wochen Intensivstation plus ein Erholungsaufenthalt von 3 Wochen. Er hat die Krankheit überlebt, hat aber die volle Lungenkapazität noch nicht wieder erreicht. Er kritisiert jene Infektiologen, welche behaupten, Menschen unter 65 Jahren ohne Risikofaktoren hätten nichts zu befürchten. Denkst Du. Herr Lüscher ist deutlich unter 65 und hat keinerlei Risikofaktoren.....

Im Weiteren schiesst er scharf gegen jenen kleinen Teil unserer Mitmenschen, den Covidioten, welche das Geschehen rund um das Virus leugnen. Dazu gehören die üblichen Verdächtigen: die Extremen von links und rechts, die Impfgegner, die Verschwörungstheoretiker, die Alleswisser und andere Dummköpfe auf diesem Planeten. Gemäss diesen Mehrfachgescheiten ist alles um das Virus herum nur Fiktion und inszeniert.

Eine Frage sei erlaubt: was geschieht, wenn jemand aus der Covidiotengruppe an Corona erkranken sollte? Speisen wir ihn oder sie mit der Bemerkung ab, es sei alles nur Fiktion - und überlassen ihn oder sie dem Schicksal? Kann man natürlich nicht machen, auch wenn einem danach gelüsten würde.


2. August 2020

CORONA - IMPFSTOFF

Das amerikanische Chemotech-Unternehmen MODERNA hat gemäss Presseangaben mit Schweizer Hilfe - Lonza soll den Basiswirkstoff geliefert haben - einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt. Nun soll diese Wunderwaffe an 1000 Schweizerinnen und Schweizern getestet werden. Die Sache ist allerdings nicht ganz billig: 8 Millionen Franken soll das BAG zu diesem Test beisteuern. Dem Nein aus Bern bringt männiglich wenig Verständnis entgegen, auch wenn wir zugeben müssen, dass wir die Details dieses Handels nicht kennen. An Probanden wird es mit Sicherheit nicht mangeln. Ich zB. wäre sofort bereit, mich als Testperson zur Verfügung zu stellen.
Noch ist nicht aller Tage Abend. Noch fliesst die Aare durch Bern. So bleibt denn die Hoffnung, dass Bewegung in die starren Fronten kommt. Der Preis ist hoch; verglichen mit den bisherigen Ausgaben des Bundes relativiert sich die Summe. Und wenn der Impfung Erfolg beschieden wäre, könnte man über einen grossartigen Erfolg der medizinischen Forschung jubilieren. Vielleicht gilt auch hier das geflügelte Wort: die Hoffnung stirbt zuletzt....



Kleiner Nachtrag: dass die Träger der Blutgruppe A (BG-A) besonders gefährdet seien, konnte in neuen Studien nicht nachgewiesen werden.... Gut für mich!


1. August 2020

COVIDIOTEN

Heute habe ich einen neuen Begriff kennengelernt: Covidioten. Mit dieser Bezeichnung hat die Schöperin oder der Schöpfer der Wortkreation jene Dummköpfe bezeichnet, welche in Deutschland einmal mehr gegen die Coronamassnahmen demonstriert haben. Zu diesen Doppeltgescheiten gehören Pseudointellektuelle, Rechtsüberholer, Linksaussen, Impfgegner, Besserwisser, Hohlköpfe, Verschwörungstheoretiker und viele andere mehr. Dass es auch in der Schweiz ein gerüttelt Mass an Covidioten gibt, darf nicht verschwiegen werden. Dass diese engstirnigen Aussenseiter mit ihrem grobfahrlässigen Verhalten gesunde Mitmenschen  gefährden, zählt nicht. Denn, wer zu diesem "erlauchten" Kreis gehört, kennt weder ein Gewissen, noch ein Verantwortungsgefühl. Es sind dies Primitivlinge, welche das Wissen und Können der gesamten Menschheit für sich beanspruchen. Grossartig, wenn man sich zu diesem erlauchten Kreis der Erdenbewohner zählen darf.

19. Juli 2020

Neue Fakten zu Covid-19

Im Juni war aus Forscherkreisen zu hören, die Menschen mit der Blutgruppe A ( BG-A) würden eher an Corona erkranken und zudem schwere Verläufe zeigen. Stimmt nicht! Zwei neue Studien stellen diese Thesen in Frage. Bei 1500 Infizierten liess sich ein erhöhtes Risiko für die BG-A  nicht bestätigen.... In einer zweiten Studie zeigte
sich für die BG-A weder ein erhöhtes Sterberisiko, noch eine grössere Wahrscheinlichkeit, künstlich beatmet werden zu müssen ("Annals of Hematology"). Am besten lebt es sich in diesen Coronazeiten offensichtlich mit der BG-0.

Über die Todesrate an Covid-19 kursieren die wildesten Zahlen. Im Februar 20 war aus China zu vernehmen, dass die Sterblichkeit bei 1 Prozent läge: pro 100 Erkrankter stirbt einer. Bei der saisonalen Grippe liegt das Sterberisiko 10 Mal tiefer: pro Tausend Gripperkranker stirbt einer (0.1%). Im "Lancet" nun, einer weltweit anerkannten Fachzeitschrift, werden die neuesten Ergebnisse aus der Region Genf publiziert. Bis Ende Juni 20 waren in der untersuchten Region 286 Menschen an Covid-19 gestorben. Das jüngste Opfer war gerade mal 31 Jahre alt. Die Anzahlt Erkrankter wurde mit Antikörper-Studien ermittelt. Ergebnis: das Sterberisiko nimmt mit dem Alter massiv zu. Bei den 20- bis 49-Jährigen liegt es bei 0.009 Prozent (9 Menschen pro 100'000 Einwohner), bei den 50- bis 64-Jährigen bei 0.14 Prozent und bei den über 65-Jährigen bei 5.6 Prozent (5.6 Tote pro 100 Menschen). Über alle Altersgruppen hinweg betrug die Sterblichkeit in dieser Zeitspanne 0.64 Prozent (0.64 Tote pro 100 Erkrankter). Was fangen wir mit diesen Zahlen an? Zunächst gar nichts. Dennoch: in anderen Regionen dieser Welt, welche sich nicht auf ein Gesundheitswesen von Weltrang abstützen können, dürfte die Sterberate deutlich höher ausgefallen sein als in Genf....

15. Juli 2020

Missachtung des Parkverbotes, Lärm und Littering: das Sandbänkliareal ist auch diesen Sommer wieder der Treffpunkt junger Menschen, welche sich einen Deut um unsere Verordnungen und Gepflogenheiten kümmern. Und für einmal sind es sicher keine Eingeborenen.... Die Unordnung - ich verzichte auf einen Begriff, welcher das Littering treffender beschriebe - habe ich heute morgen in ein paar Fotos festgehalten. Ich verzichte auf eine Darstellung. Die Autos, welche vor allem abends in nicht zu übersehender Zahl parkieren, sind auch mehr oder weniger immer die gleichen. Und wer unternimmt etwas gegen diese erheblichen Störungen? Niemand. Die Polizei verzichtet aus mir nicht bekannten Gründen seit längerer Zeit auf Kontrollen und Bussen. Was unternehmen die Behörden der Schule und/oder der Gemeinde? Sind vielleicht irgendwo in irgend einer Art Bestrebungen im Gange, dem Übel, welches die Lebensqualität einiger Einwohner erheblich mindert, beizukommen? Gerne lasse ich mich überraschen.....

13. Juli 2020

Bund und neuerdings auch verschiedene Kantone sehen sich mehr und mehr Kritiken und Kritikern ausgesetzt: den Einen geht die Liberalisierung zu schnell, den Anderen zu langsam. Dass man über die eine oder andere Verordnung die Stirn runzeln kann, sei nicht verschwiegen. Dennoch: wer von uns weiss denn schon, wie die Pandemie weiter geht und was noch auf uns zukommt. Das Coronavirus wird uns erhalten bleiben. Es verschwindet nicht einfach wieder. Und wenn wir Pech haben, mutiert es noch zu einem aggressiveren Virus. Die Ungewissheit und das Unwissen sind schlechte Lebensbegleiter. Kommt dazu, dass wir bisher keine tauglichen Mittel gegen den winzigen Tausendsassa gefunden haben. Dies wird möglicherweise noch lange so bleiben. So lange wir keine wirksame Medizin zur Verfügung haben und so lange wir vergeblich auf einen Impfstoff warten, wird uns das unsichtbare Wesen an der Nase herum führen. Darum sind alle Ratschläge, viele Verordnungen und manche Verhaltensregeln von allem Anfang an mit dem Makel der Unsicherheit behaftet.
Vielleicht trägt das Virus dazu bei, Bescheidenheit und Demut wieder zu erlernen; Charaktereigenschaften, welche in der westlichen Welt in Verlaufe der Jahre zu einem Mauerblümchendasein verkümmert sind. Vielleicht indes gebe ich mich einem Wunschtraum hin....

11. Juli 20

Ganz offensichtlich sind die schweizweiten Kritiken an unserem superreichen Ex-Bundesrat Blocher nicht ganz spurlos vorbei gezogen. Anders lässt sich seine Kehrtwende in Sachen Altersgeld wohl nicht erklären. Auch wenn sich der abgewählte Magistrat nun für eine andere Lösung entschieden hat: der Schaden ist gesetzt. Und einmal mehr bewahrheitet sich die Redensart: wer schon viel, sehr viel hat, möchte gerne noch mehr. Diese Einstellung kommt einem Suchtverhalten gleich. Die Sammelaktion muss somit nicht gestartet werden.

Auch die "Swiss" scheint von der Vernunft eingeholt worden zu sein: sie hat für ihre Flüge die Maskenpflicht verordnet. Besser spät als nie.

Wie man der Presse entnehmen kann, gibt es nicht wenige Menschen, die den Hausarzt mit der Absicht aufsuchen, von diesem ein Zeugnis zu ergattern, welches den Bittsteller von der Maskenpflicht befreien soll. Kein Kommentar. Ich kann mich noch gut an die Zeiten in der Praxis erinnern, als "Patienten" von mir ein Zeugnis verlangten, welches ihnen erlauben sollte, die Autogurte nicht zu benutzen oder den Helm nicht aufzusetzen. Meines Wissens habe ich nie ein Zeugnis dieser Art ausgestellt. Dass es wenige Ausnahmefälle geben kann, möchte ich nicht verschweigen.

5. Juli 2020

Die Kritik von hüben und drüben an der Lockerungsmassnahmen wird immer lauter. Dies ist in Anbetracht der wieder zunehmenden Covid-Fallzahlen verständlich. Endlich kommt die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Aufgrund meiner  Kenntnisse gilt diese Verordnung für den Flugverkehr nicht. Komisch - aber wahr. Ganz offensichtlich können oder müssen die verschiedenen Airlines die Entscheidung für oder gegen die Maske selber treffen. Was mich am meisten beunruhigt ist die Tatsache, dass die verschiedenen Clubs, als hot spots für die Übertragung des Virus längst bekannt, nicht wieder geschlossen wurden. Denn, in den überfüllten und stickigen Räumen fühlt sich das Corona-Virus offensichtlich besonders wohl. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Und Regierungsrätin, Kathrin Rickli, ZH, scheint mir hoffnungslos überfordert.
Man darf gespannt sein, wie der "Rückbau" weiter geht.

Meiner Ansicht nach könnten zB. die Fussballspiele für die Zuschauer wieder frei gegeben werden, ist doch die Ansteckungsgefahr im Freien am geringsten. Die Maskenpflicht beim Einkauf, der ja für gewöhlich in geschlossenen Räumen stattfindet, ist eine sinnvolle Massnahme und verlangt uns freien Bürgern nicht viel ab. Von mir schon gar nichts, da ich mich praktisch nie in Lebenmittelläden blicken lasse. Einzig die Einkäufe für meine Hobbies betätige ich selber; zu 90% über das Internet....

Hat Ex-Bundesrat Blocher vielleicht Geldsorgen? Dann könnte er sich von einem seiner vielen sündhaft teuren Bilder trennen und hätte mit einem Schlag wieder viele Millionen in seiner Portokasse. Dass er nun im Nachhinein über 2.7 Millionen Franken Altersrente fordert, empfinde ich als Affront. Vielleicht sollten die heissesten politischen Verehrerinnen und Verehrer für den armen Industriellen und untröstlichen Patriarchen eine schweizweite Sammlung organisieren, damit der Ärmste nicht am Hungertuch nagen muss......Sachen gibt es, die gibt es gar nicht!

15. Juni 2020

Die Schweiz nähert sich, was die Moral betrifft, immer deutlicher dem Niveau einer Bananenrepublik und eines Schurkenstaates. Oder kennen Sie vielleicht ein westeuropäisches Land, dessen oberster Gesetzeshüter ein Lügner grossen Formates ist? Noch ist Herr Lauber im Amt. Grossartig. Muss dieser smarte Herr denn noch jemand umbringen, bis er von unseren "volksvertretenden" Politgrössen in Bern in die Wüste geschickt wird? Ich schäme mich für unsere Frauen und Männer in Bern, welche ihre Eigeninteressen dem Wohle des Staates vorziehen.

Ins Bild dieses beschämenden Verhaltens passt das Verhalten der Neu-Gewählten der SVP: sie sind nicht bereit bekanntzugeben, welches ihr Einkommen aus der nichtpolitischen Tätigkeit ist. Was haben diese Leute zu verbergen? Die gleichen Leute, welche ihre Unterstützung immer beim Schweizer Volk orten. Und wenn ein Ex-Politiker aus dem Toggenburg behauptet, ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer würden hinter der SVP stehen, beweist er gravierende Mängel in der Mathematik:
da nur durchschnittlich 40% der Wahlberechtigten zur Urne gehen, ist es eine grobe Dummheit zu behaupten, eine Vietel der Wahlberechtigten würden die Politik der SVP vertreten. Rechne!



Das Universitätsspital Zürich, einst die erste Adresse im Schweizer Gesundheitswesen, macht seit Wochen geradezu hässliche Schlagzeilen: drei Professoren, Leiter der entsprechenden Kliniken, haben schlicht und einfach betrogen! Sei es durch überhöhte Honorarbezüge oder Fälschung von Testergebnissen neuer Geräte, an deren Vermarktung die Chefärzte zum Teil beteiligt waren. Traurig, traurig. Aus Vorbildern sind schwere Betrüger und miese Fälscher geworden. Nicht umsonst gilt die Redensart, dass Geld den Charakter verderbe. Vielleicht kommt man der Sache näher, wenn man den Satz etwas abändert: Geld zeigt den wahren Charakter.
Mit grosser Verspätung hat die Uni-Leitung reagiert und die Herren suspendiert. Ob ein Teil des ertrogenen Geldes zurückverlangt wird, bleibt offen...



Unispital Zürich (USZ)

9. Juni 2020

Gemäss neuesten Untersuchungen an den Universitäten Kiel und Oslo soll die Blutgruppe eine wesentliche Rolle beim Verlauf einer Corona-Infektion spielen. Wie der Spiegel berichtet, verläuft die Infektion bei Patienten mit der Blutgruppe A am schwersten; bei jenen mit der Blutgruppe 0 am mildesten. Schlechte Aussichten für mich, bin ich doch mit der Blutgruppe A neg. gesegnet..... Abwarten und nicht in Panik verfallen.

3. Juni 2020

Weil gute Nachrichten aus unserem Kanton selten sind - die Wahlfälschungen in Frauenfeld zugunsten der SVP wurden schweizweit wahrgenommen und kommentiert -, freut es mich, dass unsere Spitäler die niedrigsten Infektionsraten bei den Spitalangestellten aufweisen und das in der ganzen Schweiz. Die Spitze der Negativliste führen die Westschweizer Spitäler an. Und unrühmlicher Spitzenreiter ist das Universitätsspital Genf. Für einmal darf man mit Fug und Recht von einem ganz deutlichen OST-WEST-Gefälle reden. Ein grosses Lob und ein dickes Dankeschön an die Spitalverantwortlichen. Sie haben ihre Sache hervorragend gemeistert. Vielleicht werden wir in der übrigen Schweiz nun ein wenig deutlicher wahrgenommen. Und wenn nicht? Halb so schlimm.


Das neue Kantonsspital Frauenfeld

23. Mai 2020

Zwar sind die Meldungen in den Massenmedien zum Thema "CORONAVIRUS" etwas zurückgegangen - ohne die klare Dominanz einzubüssen. An dieser Konstellation wird sich vermutlich in den nächsten Wochen wenig ändern. Und nach wie vor wissen auch die Gescheitesten - ich gehöre nicht zu dieser Elite - nicht, wann sich das Virus verabschieden wird. Wenn überhaupt.

Mehr zu denken als die akutell etwas ruhigere Lage gibt uns das Verhalten einiger Herrscher in dieser Welt. An der Spitze dieser Negativrangliste stehen die Herren Trump und Bolsonaro, welche mit menschenverachtenden, absolut falschen Ansichten und Meinungen vergeblich versuchen, die Amerikaner und die Brasilianer zu beruhigen. Mit fatalen Folgen. Und wenn Gesundheitsminister oder andere führende Persönlichkeiten im Gesundheitswesen die Meinungen der Präsidenten nicht teilen, werden sie in die Wüste geschickt! Da dürfen wir uns in unserem Land glücklich schätzen, nicht von der irren Meinung eines Einzelnen abhängig zu sein.

Jedem von uns ist wohl klar, dass sich die Wirtschaftslage auch in unserem Land mit jedem Tag der Restriktionen verschlechtert. Das Schlimmste daran ist die Unsicherheit: niemand ist imstande, einigermassen zuverlässig zu sagen, wie lange die Seuche uns noch im Klammergriff festhält. Und die Ungewissheit ist für jedes Geschäft schädlich. Dennoch: die Schweiz und auch andere Staaten haben die Kraft und den Willen, sich zu erholen. Nicht morgen, nicht übermorgen - aber noch in diesem Jahrzehnt. Diese Einschätzung setzt voraus, dass uns nicht bald eine neue Pandemie heimsucht. Wir sind davor nicht gefeit.

Vielleicht gehören Sie zu jenen Menschen, welche sich über die protestierenden Besserwisser und deren unbewilligte Demonstrationen ärgern. Ich selber finde keinen Gefallen an diesen heterogenen Demonstranten. Seien es nun vor allem jugendliche Menschen, die um des Demonstrierens willen an diesen Bewegungen teilnehmen; seien es Impfgegner, welche die Gelegenheit benutzen, eigene tolpatschige "Wahrheiten" über die Impfungen und deren Folgen an die Frau und an den Mann zu bringen;
seien es nobelpreiswürdige Dummköpfe, bar jeder Vernunft und bar jeder Kenntnis, die versuchen, Bill Gates an den Pragner zu stellen. Einen Mann, der schon Milliarden für gute Zwecke gespendet und nichts anderes im Sinne hat, als die Suche nach einem wirksamen Impfstoff zu unterstützen. Diese Schwachköpfe kommen mir vor wie Reiter, die das Pferd von hinten aufzäumen wollen. Da wären noch die Extremen von rechts und links, welche keine Gelegenheit versäumen, aktiv an irgendwelchen Demos dabei zu sein. Vielleicht kann man die "Bewegung" mit einem von mir oft zitierten Satz von Albert Einstein zusammenfassen: das Universum und die Dummheit sind grenzenlos; beim Universum bin ich mir nicht so sicher....

Mir tun die Polizistinnen und Polizisten leid, welche sich mit den illegalen Demonstranten herumschlagen müssen. Keine leichte Aufgabe und vor allem ein Job, der Selbstbeherrschung und Disziplin bis zum Abwinken verlangt....Herzlichen Dank, liebe Ordnungshüter.


2. Mai 2020

CORONA ohne Ende...

Einmal von hüst, einmal von hott: der arme Bundesrat wird mit Empfehlungen - nein, mit Forderungen aus allen Ecken überhäuft. Die Einen - namentlich Mitglieder der SVP - wollen eine raschere Öffnung der Restriktionen; die Anderen mahnen zur Zurückhaltung. Wer hat nun recht?? Niemand und alle. Wer weiss, welchen Weg die Seuche einschlagen wird? Keiner. Wer weiss, ob wir mit einer 2. Welle zu rechnen haben? Niemand. Wer weiss, ob die Zahlen über Infizierte und Tote stimmen? Kein Statistiker, kein Virologe, keine Infektiologe, kein Mathematiker. Wer weiss, ob und gegebenenfalls wie stark von der Krankheit Genesene immun sind? Kein Sterblicher. Wer weiss, ob und wann eine Impfung auf den Markt kommen wird? Keine Seele. Und wer weiss schliesslich, ob wir die Pandemie mit der bisher bekannten Massnahmen meistern können? Weder Sie noch ich. In Anbetracht der grossen Unsicherheit weltweit, hat der Bundesrat bisher gute, sehr gute Arbeit geleistet. Ich jedenfalls möchte mit keinem der Damen oder Herren in Bern den Platz tauschen. Nicht nur dem Gesundheitspersonal gebührt Lob; für einmal auch der Regierung, was selten genug vorkommt...



24. April 2020

Keine Nachrichten am Radio oder am Fernsehen, keine Zeitung und keine Zeitschrift ohne das Thema Covid-19. Nicht die Atmowaffen bedrohen unsere Welt; ein unsichtbarer Gegner in Form eines Virus überfällt uns klammheimlich und gibt uns zu verstehen, auf welch wackeligen Füssen wir Menschen uns bewegen. Aus meiner Sicht wäre der unheimliche Krankheitserrerger in der Lage, die Menschheit auszurotten. Ohne äusserliche Gewalt; ohne Lärm; ohne Vormeldung. Vielleicht stellen wir uns die Frage, womit wir diese Seuche verdient haben. Eine Antwort, die überzeugt, gibt es eher nicht. Auch für die Spanischen Grippe, welche Millionen zu Tode kommen liess, können wir auch heute, nach mehr als 100 Jahren, keine Erklärung finden.

Die Diskussionen um die Schutzmasken reissen nicht ab. Wer hat Recht? Und stimmt es, dass selbst gebastelte Stoffmasken nichts bringen, ja sogar kontraproduktiv sein könnten? Wo soll ich eine sichere und überzeugende Antwort herholen? Die Experten sind uneins, genau so wie das Publikum. Ab Mitte Mai sollten in der Schweiz endlich genügend Masken vorhanden sein. China sei Dank! Dass im eigenen Haus keine Maske notwendig sein wird, leuchtet ein. Wie verhalte ich mich, wenn ich wieder nach draussen gehen kann? Mit oder ohne Maske, wenn ich nur mit meiner Frau unterwegs bin? Dass beim Kontakt mit anderen Menschen nach wie vor Vorsicht und Abstand am Platze sind, bezweifeln vermutlich nur die jugendlichen Unverbesserlichen. Dass Mannschaftssportarten erst dann wieder erlaubt werden, wenn die Gefahr auch ohne Masken vorbei ist, entbehrt nicht einer gewissen Logik.

5. April 2020

CORONA und kein Ende

Vor einigen Tagen liessen 5 Mitglieder aus der SVP, allesamt feurige Anhänger der Blochers, den Bundesrat wissen, dass er sich möglichst bald für eine Lockerung der Massnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entscheiden müsse. Nicht schlecht. Christian Levrat, noch Präsident der SP, liess sich nicht lumpen und erteilte den Leuten der SVP eine klare Absage: über die Restriktionen hätten nicht die Milliardäre der SVP zu entscheiden, sondern die Fachleute aus dem Gesundheitswesen. Wo er Recht hat, hat er Recht. Schade, dass Herr Levrat die Parteileitung abgibt. Für mich ist und bleibt er der beste Parteipräsident: authentisch, offen, mutig und ehrlich.

Symptomatisch im Übrigen der Umstand, dass die Forderung zur Lockerung der Corona-Massnahmen ausgerechnet von den Reichsten der Reichen kommt: die Blochers wären locker imstande, die Jahreslöhne sämtlicher Mitarbeiter aus der Portokasse zu bezahlen...Aber eben: wer schon viel hat, will noch mehr. Und die Gefahr, dass die Schwerreichen infolge der viralen Krise dereinst am Bettelstab gehen müssen, ist so gross nicht.

Neuerdings macht sich auch die Präsidentin der FDP, Petra Gössi, bemerkbar. Sie kann aus verstänlichen Gründen nicht  wiederkauen, was die Exponenten der SVP zum Besten gegeben haben. Sie hat eine andere, ebenso umstrittene Idee: sie möchte die Schulen möglichst bald wieder eröffnen. Wer will das nicht?

28. März 2020

Warum heisst das Virus "corona"-Virus? Schlicht und einfach deshalb, weil es unter dem Elektronen-Mikroskop der Form einer Krone ähnelt. Und das lateinisch Wort für Krone ist "corona".
Auf die Gefahr hin, etwas zu erklären, was Sie schon längst wissen: Covid-19 heisst "corona virus disease (Krankheit) 2019 (Entdeckungsjahr).

Wenn Sie im Internet "Covid-19" eingeben, werden Sie mit einer Flut von Informationen bombardiert. Einige sind brauchbar und nützlich, andere weniger. Und dass sich die Berichte zum Teil widersprechen, hat mit der Tatsache zu tun, dass noch kein Mensch so genau weiss, was auf uns zukommt. Was haben wir in der Schweiz noch zu erwarten? Bundesrat Berset kann niemand widersprechen, wenn er sagt, die Infektion gleiche einem Marathonlauf und wir hätten vermutlich noch nicht die Hälfte zurück gelegt. - Distanz halten und die Hände waschen sind bis heute die besten Massnahmen zur Vorbeugung. Und was die Masken betrifft, hat ein Intensivmediziner des Spitals Interlaken meiner Ansicht nach die richtigen Worte gefunden: im Umgang mit Erkrankten sind gute Masken unerlässlich. Im Alltag indes ist der Glaube an einen positiven Effekt grösser als die Realität. Dass auf dem teuren Markt viele absolut unbrauchbare Masken verkauft werden, sei nur am Rande erwähnt. Fazit: im Alltag bringt die Maske wohl nichts...

Wenn mich jemand fragen würde, wann die ganze Seuche in der Schweiz überstanden sei, gäbe ich zur Antwort: irgendwann im Juni 2020. Ob die Schulen vor den Sommerferien nochmals geöffnet werden, sei dahingestellt. Natürlich wäre ich sehr froh, wenn ich einmal mehr nicht Recht behielte.

23. März 2020


CORONA u.a.m.

Nein, ich gehöre nicht zu jenen Ärzten, Virologen, Infektiologen oder anderen gescheiten Leuten, welche mehr über den Verlauf der Corona-Pandemie wissen als der Durchschnittsbürger. Vielleicht ein wenig mehr. Was man zu hören und sehen bekommt, ist allerhand. Nicht selten widersprechen sich die Nachrichten. Und wer Recht behält, wissen wir vielleicht im Juni 2020.

Wer seine Sache hervorragend meistert, ist der medizinische Chef des BAG, Dr. med. Daniel Koch. Seine Ruhe, seine Contenance, sein Wissen und seine zurückhaltende Art vermögen selbst die ständigen Kritiker zu überzeugen. Bisher nur im Hintergrund tätig, wurde er zu Beginn dieser Krise wohl unterschätzt. Daran hat sich Grundlegendes geändert. Seine Erfahrung als IKRK-Delegierter in den grössten Krisenplätzen dieser Welt; seine Erlebnisse in den schlimmsten Bürgerkriegen dieser Erde, u.a. in Afrika, schimmern in vielen sachlichen Bemerkungen durch, ohne dass er es nötig hätte, ständig auf sein grosses Wissen und seine unbezahlbaren Erfahrungen hinzuweisen. Wir dürfen uns glücklich schätzen, einen Arzt und Menschen an der informativen Front zu haben, der immer weiss, wovon er spricht. Und wenn es dann doch einmal eine Journalistin oder ein Journalist  nicht lassen kann, eine provokative Frage zu stellen, blitzen sie an der ruhigen und sachlichen Art des Befragten ab. Ganz grossartig, wie Herr Koch seine Sichtweise ausdrückt. Ein herzliches Dankeschön und ein Applaus von uns allen.

Wie geht es weiter? Wenn ich das wüsste. Mit Sicherheit sind wir noch nicht am Kulminationspunkt angelangt; die Zahl der Erkrankten und Toten wird in den nächsten 2 bis 3 Wochen noch zunehmen. Vielleicht können wir Mitte April 2020 ein erstes Mal ein wenig aufatmen und ein bisschen hoffnungsvoller in die Zukunft schauen. Wann der Spuk vorbei ist - wenn überhaupt -, weiss der Liebe Gott. Die Einschränkungen, die uns belasten, sind im Vergleich zu dem, was Menschen in der 3. Welt oder die Hunderttausenden von Flüchtlingen rund um den Erdball erleben, milde und vielleicht ein wenig lehrreich. Die Selbstverständlichkeit, mit welcher wir alle Vorteile und Begünstigungen genutzt haben, beginnt zu bröckeln. Vielleicht lernen wir wieder Dankbarkeit und Demut; Demut, eine Tugend, die wir im Westen und vor allem in der Schweiz, vergessen haben.

Der wahre Charakter eines Menschen zeigt sich am besten dann, wenn unser bequemes Leben durch eine Notlage, ein Unglück oder eben eine Pandemie aus der normalen Bahn geworfen wird. Und wenn ich höre und sehe, wie sich viele Bewohnerinnen und Bewohner dieses im Überfluss schwelgenden Landes in den Supermärkten verhalten, habe ich gegen eine innere Wut gegen alle jene Mitbürgerinnen und Mitbürger anzukämpfen, welche die Regale leerkaufen. Die Solidarität wird von diesen frechen und böswilligen Menschen mit Füssen getreten; der Egoismus dominiert die Szene; die zurückhaltenden und braven Leute kommen zu kurz. Ich könnte solch rücksichtlose, dumme und kurzsichtige Frauen und Männer ohrfeigen. Nur: nützen würde es nicht! Und oft ist ein fieser Charakter gepaart mit einer grossen Portion Dummheit. Gegen diese hässliche Kombination anzukämpfen, bringt nur Frust und weiteren Ärger. Da kommt wir wieder einmal Albert Einstein in den Sinn. Dieser kluge Mensch hat einmal Folgendes gesagt: das Universum und die Dummheit sind grenzenlos; beim Universum bin ich mir nicht so sicher...

Erstaunliches hört man aus unseren Nachbarländern. Ob diese die Krise bessern meistern als wir, vermag ich nicht zu beurteilen. Was mir nicht so ganz in den Kopf will, ist die Tatsache, dass in Deutschland nicht mehr als 2 Personen beisammen stehen dürfen und der Abstand nur 1.5 Meter betragen muss. Bei uns sind es 2 Meter. Wie ist diese Differenz zu erklären? Ich selber interpretiere diesen Unterschied etwas ironisch: die Ausstrahlung der Schweizer ist generell ein bisschen grösser als jene unserer Nachbarn; aus diesem Grunde müssen wir einen grösseren Abstand einhalten.....



10. Februar 2020

Als einzige Gemeinde im ganzen Kanton TG hat Bischofszell die Steuersenkung für Unternehmen abgelehnt. Leider - viele meinen vielleicht Gott sei Dank - sind wir nicht so mächtig, dass der Kanton auf uns hören müsste. Immerhin: der Aufruf unseres Stadtpräsidenten hat viele Stimmbürger dazu bewegt, ein Nein in die Urne zu legen. Auch wenn es nicht gereicht hat: Respekt, Respekt und Kopf hoch!


21. Januar 2020

Die Bundesanwaltschaft und das Bundesstrafgericht kommen nicht zum ersten und vermutlich nicht zum letzten Mal sehr schlecht weg in der Presse. Zum Einen wurde noch keine Anklage um die zwielichtige Vergabe der Fussball-WM 2006 in Deutschland erhoben. Von italienischen Verhältnissen wird gesprochen - die Nähe Bellinzonas zu Italien ist rein zufällig - , weil die Affäre verschlampt wurde. Absichtlich? Will man den Tod des erkrankten ehemaligen "Kaiser-Fussballers" aus der BRD abwarten?



Zum Anderen spielt ein CVP-Politiker aus dem Kanton Zug eine zumindest obskure Rolle, indem er der ehemaligen Langzeit - Herrscherfamilie aus Angola geholfen hat, Millionengelder aus dem armen Land auf sicheren Schweizerbanken zu deponieren. Hunderte von Millionen aus einem Land, in welchem ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt. Besagter CVP-Politiker hat dabei für seine Arbeit den bescheidenen Stundenansatz von 4'000 Schweizer Franken in Rechnung gestellt. Ein Ansatz, wie er im Kanton Zug üblich sein soll, so seine überzeugende Antwort. In Anbetracht solcher Machenschaften ist es nur konsequent, wenn das "C" aus dem Parteinamen gestrichen wird. Denn, als "christlich" kann man das Verhalten des Politikers eher nicht bezeichnen.



Bundesanwalt Lauber bekommt weiterhin schlechte Noten. Die Affäre um die Begegnung mit dem FIFA-Präsidenten, Gianni Infantino, ist offensichtlich noch nicht ausgestanden. Entweder leidet der oberste Anwalt der Schweiz an krankhaftem Gedächtnisschwund oder er ist ein hartnäkiger, faustdicker Lügner. In beiden Fällen ist Herr Lauber unfähig und unwürdig, das hohe Amt weiterhin zu besetzen. Eine Schande für die Schweiz und die Politiker, die ihn wiedergewählt haben. Wie ich schon einmal erwähnt habe: die Schweiz ist zur Bananenrepublik verkommen. Himmeltraurig - aber wahr!

20. Januar 2020

Der finanzielle Aufwand für das WEF in Davos ist gigantisch. Die logistischen Ansprüche gehen ins Unermessliche. Fast schon lächerlich sind die kaum mehr übersichtlichen Sicherheitsvorbereitungen, welche die USA für ihren Präsidenten veranstalten. Der bescheidene Schweizer Bürger kommt da nicht mehr mit und kann das ganze Welttheater nur mit einem Kopfschütteln quittieren. Von den Wucherpreisen der Davoser Vermieter reden wir gar nicht. Und die eher bescheidenen Proteste verfehlen die Wirkung, sind doch unter den Protestierenden viele, die nur um des Protestierens willen dabei sind und somit nicht ernst genommen werden. Falls es ein nächstes WEF geben und der amerikanische Präsident wieder mitmachen sollte, wird die Schweizer Armee den Oberbefehl voraussichtlich vertrauensvoll an die Amerikaner übergeben...Ob diese aber wissen, dass die Schweizer Flugwaffe nur zu den Bürozeiten arbeitet....Mamma mia!

30. Dezember 2019

War es nun ein gutes oder schlechtes Jahr? Für jeden gilt eine andere Bewertung. Unabhängig davon, ob man das Jahr aus sportlicher, aus politischer, aus wirtschaftlicher oder aus persönlicher Sicht bewertet. Die sportliche Analyse fällt zwielichtig aus; die Politverdrossenheit der Bürger hat zugenommen; der Wirtschaft geht es besser als befürchtet; auf meine persönliche Wertung verzichte ich. Und was die Auguren - Damen und Herren, welche die Zukunft lesen können (??) - prophezeien, glauben ohnehin nur die Wenigsten.

Allen, die meine Zeilen lesen; allen, die mir gut gesinnt sind; allen, die mich nicht mögen und allen, die mir nahestehen, wünsche ich aus ganzem Herzen ein gesundes Neues Jahr. Begegnen Sie den Mitmenschen mit Freude, Frohmut, Fröhlichkeit und Fairness. Dann kann fast nichts schief gehen.





13. Dezember 2019

Es gibt sie noch die mutigen Menschen, die es wagen, vor viel Publikum ihre Meinung zu vertreten, auch wenn sie dem Zeitgeist widerspricht. Ich spiele auf den ehemaligen Spitzenfussballer Alexander Frei an, weiss Gott kein Sonntagsschüler auf dem Fussballplatz, der am Gedenkgottesdienst für unserern verstorbenen Spieler und Trainer Jakob Kuhn die folgenden Worte an die Trauergemeinde gerichtet hat: "Lieber Gott, achte auf Herr Kuhn, wie er auf uns geachtet hat". Starke Worte aus dem Munde eines ehemaligen sportlichen "Haudegens", dem man eine solche Aussage nicht zugetraut hätte. Mich haben diese Worte sehr, sehr beeindruckt in Anbetracht des sich breitmachenden Atheismus und des Antiklerikalismus. Super. Danke.






23. November 2019

Wie lange ist unser Schweizer Fussball-Lehrer, Lucien Favre, noch Trainer bei Borussia Dortmund? Nicht mehr lange, denke ich. Eine Freistellung durch den Club in den nächsten Tagen wäre für mich keine grosse Überraschung.

Die "Grünen" drängen mit aller Macht in den Bundesrat. Dass die bekannten Exponenten bereit sind, die Regeln der Fairness mit Füssen zu treten, ist wohlbekannt. Bekannt ist auch, dass sich Politik und Fairness fast durchweges ausschliessen: entweder ist man ein fairer Mensch oder Politiker. Eine harte Formulierung, die dennoch kaum so leicht widerlegt werden kann. Zugegeben: es gibt sie auch, die fairen Politiker. Sie sind aber dünner gesät als blühende Bäume in der Sahara.

29. Oktober 2019

Im "Marktplatz" von heute, 29.1019, berichtet unser Stadtpräsident über Frau Berti Limoncelli. Die einfache, fromme und mutige Frau hat die Widmung wie kaum eine andere Person in unserem Städtchen verdient. Ich ziehe den Hut vor der Geehrten und auch vor Thomas Weingart. Bravo, gut gemacht. Persönlich finde ich es ganz toll, dass nicht nur immer bekannte Politiker, reiche Unternehmer oder sonst "wichtige" Menschen eine Plattform erhalten. Ich habe mich über den lesenswerten Artikel gefreut und möchte mich beim Verfasser herzlich bedanken. Frau Limoncelli würde mit der "veralteten" Redewendung antworten "Vergelt's Gott".....


28. Oktober 2019

Die Schweiz hat gewählt. Noch nicht ganz: in einzelnen Kantonen müssen die Kandidatinnen und Kandidaten nochmals antreten. Die eine oder andere Überraschung bahnt sich an. So wäre es möglich, dass im Kanton Wallis die CVP erstmals seit 150 Jahren (!) nicht mehr beide Ständeratssitze besetzen wird. Der SP-Kandidat hat reelle Aussichten, die CVP-Frau zu schlagen (im übertragenen Sinn natürlich....). Abwarten. Und wenn schon....


6. Oktober 2019

Auch dem FC Basel ist es nicht gelungen, dem FC St. Gallen, der in Bischofszell einige Fans zählt, ein Bein zu stellen. Der Fussball-Lehrer, Peter Zeidler, dem ich ein vorzeitiges Ende prophezeit hatte, sitzt fester denn je im Sattel. Eine meiner nicht ganz seltenen falschen Prognosen....Natürlich freut es mich, wenn St. Gallen gewinnt. Ich breche indes nicht in Weinkrämpfe aus, wenn es den Fussballern einmal nicht so gut läuft. Und Schweizer Meister werden die Spieler vom Kybun-Park eher nicht.


3. Oktober 2019

Stefan Küng, unser bester Radprofi, hat mich Lügen gestraft: mit seinem hervorragenden 3. Rang an der Rad-Strassen-WM vom vergangenen Sonntag, 29.9.19, hat er mich und alle anderen Skeptiker mit einer grandiosen Leistung überrascht. Super. Herzliche Gratulation - und weiter so.



Mujinga Kambundji hat mehr geleistet, als es die kühnsten Optimisten erwarten durften: mit ihrem 3. Rang über 200 m hat sie an der WM in Doha am 2.10.19 ein grossartiges Zeichen gesetzt. Noch nie hat es eine Sprinterin aus der Schweiz an einer EM oder WM aufs Podest geschafft. Super!

Ob sich unser Noch-Nati-Trainer, Vladimir Petkovic und Xherdan Shaqiri, wieder lieb haben, steht auf einem anderen Blatt - im "Blick" zum Beispiel. Die Herren sollen sich ausgesprochen haben. Damit wird unsere Fussball-Nati selbstverständlich wieder von Sieg zu Sieg eilen... Mitnichten! Eine Mehrheit der "Bluewin"-Leser ist der Meinung, dass auf den kosovostämmigen Spieler verzichtet werden könnte. Ich schliesse mich dieser Meinung an und wäre nicht sehr traurig, wenn auch der mittlerweile nicht mehr unumstrittene Trainer, der gravierende menschliche Mängel an den Tag gelegt hatte, den Hut nähme.....Wunschdenken??


27. September 2019

Männiglich freut sich über die moderate Erhöhung der Krankenkassenprämien. Eine Trendwende ? Ein Ende der Kostenexplolsion im Gesundheitswesen? Mitnichten. Ständerat Christian Levrat bringt die Sache auf den Punkt: so lange die Krankenkassen-Lobby im Parlament derart stark in Erscheinung tritt, kommt es einer grossen Illusion gleich, an eine Trendwende zu glauben. Wer sägt schon den Ast ab, auf welchem er sitzt?? Nach den Bauern dürfen sich die Krankenkassen über die stärkste Lobby in Bern freuen. Freuen?





15. September 2019

Einem Leserbrief eines Bischofszellers, der hautnah bei der katholischen Kirche wohnt und den der "Lärm" der Zeitangaben und das Geläut überhaupt nicht stören, war zu entnehmen, dass es den Initianten gegen den Kirchenlärm überhaupt nicht um den Lärm ginge. Zielen diese wenigen Leute vielleicht darauf ab, die Christen und vorab die Kirchgänger zu vergraulen und zu vergrämen? Möchten die Protestler den Gläubigen eines auswischen, aus welchen Gründen auch immer? Was lernen wir daraus? Wenn Du Dir Gehör verschaffen willst, musst Du einer kleinen Minderheit angehören. Und wenn Du Dich noch deutlicher bemerkbar machen möchtest, ist es von Vorteil, wenn Du ein Zugezogener bist. Wie heisst es doch in einem alten Sprichwort: wer anderen eine Grube gräbt...

7. September 2019

Es ist möglich, dass uns andere Gemeinden um unser aktuelles Hauptproblem beneiden: die Kirchenuhr der katholischen Kirche raubt einigen besorgten Mitbürgern den verdienten Schlaf! Na, so was...In Anbetracht dieser unfassbaren Problematik verkommen z.B. die Finanz- und Verkehrsprobleme zur kleinen Randnotiz. Denn, schliesslich sollen die Gerechten schlafen können ohne durch ein christliches Urgelärme schwer gestört zu werden. Dazu noch in der heutigen fortschrittlichen Welt, in welcher bald nur noch Symbole anderer Religionen tolertiert werden. Wo sind wir angekommen??

Im Übrigen habe ich mir den Spass gemacht nachzurechnen, wie viele einzelne Glockenschläge in Bischofszell innerhalb von 24 Studen zu erdulden sind: 1452 - die beiden Kirchen und die Zeitangaben im "Turm" mitgerechnet... Das bedeutet, dass im Schnitt alle 59.5 sec ein Schlag ertönt. Sicherlich nicht zu wenige!!





26. August 2019

Das Bischofszeller Städtlifest - aus Bescheidenheit nicht als "Stadtfest" deklariert, wie es unser Stadtpräsident bei seiner Grussrede im 4-Länderzelt treffend zum Ausdruck gebracht hatte - gehört der Vergangenheit an. Nicht nur aus meiner bescheidenen Sicht war es ein gelungener Anlass. Bleibt zu hoffen, dass sich die Animositäten, die im Vorfeld zu hören und zu spüren waren, für immer in Luft auflösen. Zum Wohle der Gemeinschaft und des Miteinander.

Samuel Giger hat es nicht ganz geschafft: Rang 4 ist weiss Gott ein hervorragendes Ergebnis an einem ESAF; weniger indes, als man vom grossartigen Schwinger erwarten durfte. Am Sonntag hat er dann eindrücklich gezeigt, wozu er fähig gewesen wäre... Schade! Wer weiss: vielleicht wäre er als Einziger imstande gewesen, Christian Stucki, den verdienten Schwingerkönig, zu bremsen. Vielleicht.


Feier zum 1. August 2019 in Bischofszell

Marcel Hug, wohl einer der besten Rollstuhl-Athleten der Welt, hat unserem Städtchen seine Aufwartung gemacht. Allein schon seine eindrückliche, überzeugende Ansprache war den Besuch der Veranstaltung wert. Herzlichen Dank.



22. Juli 19

Vor mehr als einer Woche ist David's Ausstellung zu Ende gegangen. Glücklicherweise hat er einige seiner sicherlich speziellen Fotographien verkaufen können; dergestalt, dass sich die Reise in seine alte Heimat gelohnt hat. Ehefrau Tiwiq und die aufgeweckte Soleil haben sich bei uns zuhause sehr wohl gefühlt. Und Soleil, die 3-jährige Enkelin, hat in dieser Zeit sogar ein wenig schwimmen gelernt.



An dieser Stellle nochmals ein herzliches Dankeschön an Frau Dr. Christine Homberger, welche ihre perfekten Räume für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hatte.


8. Juli 2019

Die Amerikanerinnen waren und sind die besten Fussballerinnen der Welt. Das haben sie neulich an der WM bewiesen. Warum es die US-Männer bisher in keinem Turnier weit gebracht haben, wissen nur die Sachverständigen. Eine einfache Erklärung wäre, dass auf dem amerikanischen Rasen für Spitzenfussballer weniger Geld bereit liegt, als zum Beispiel in England, Spanien, Italien und Deutschland. Und einige der europäischen Spitzenfussballer kicken erst dann in Amerika, wenn sie in Europa keine lukrativen Verträge mehr erhalten, dennoch aber pro Saison Millionen einstreichen.
Verrückte Welt im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Rosenwoche ist Geschichte. Für den neutralen Beobachter war der Besuch um ein gerüttelt Mass schlechter als in den vergangenen Jahren. Die genauen Zahlen (?) kennen nur die Veranstalter. Verständlich, dass sie mit den Aussagen zurückhaltend umgehen. War nur das heisse Wetter schuld? Gibt es vielleicht auch andere Gründe?

Weitere Erläuterungen zur Rosenwochen finden Sie unter der Rubrik "Bischofszell".



16. Juni 2019

Erstmals seit der Heim-EM 2006 fahren die Schweizer Handballer 2020 wieder an eine EM - vor allem, aber nicht nur wegen Andy Schmid (vgl. im Sektor "Sport").




15. Juni 2019

Für einmal war der "Blick" zu früh und erst noch auf dem Holzweg.... Meine Verlautbarung, Trainer Koller müsste in Basel gehen, war falsch wie nur irgend etwas.
Ganz offensichtlich hat Herr Streller, der abgetretene Sportchef des FC Basel, den Machtkampf um den Trainer gegen den undurchsichtigen Präsidenten Burgener verloren...
Man darf auf weitere "Überraschungen" gespannt sein.


12. Juni 2019

... es geht doch! Die Verantwortlichen für die neue Parkplatzordnung in Bischofszell haben Lernfähigkeiten bewiesen: die Neu-Neuordnung hat merk- und fühlbare Verbesserungen gebracht, zum Wohle vieler Bürger und Parkierer. Ein Bravo in die Büros der Bessermacher. Weiter in diesem Takt.




10. Juni 2019

Die Schweizer Fussballer sind wieder dort, wo sie hingehören: ins europäische Mittelfeld. Der Höhenflug gegen Belgien war eine Eintagsfliege - wie es Realisten immer wieder betont hatten.



30. Mai 2019

Vicolo del limone

Sicher haben Sie die neueste Ausgabe des Bischofszeller Lokalmagazines "Marktplatz" schon in den Händen gehalten. Auf der Titelseite sind 13 Mitglieder des in jeder Beziehung bunten "Clubs" Vicolo del limone zu sehen. Das Bild mit den 13 Mitgliedern kommt mir vor wie das letzte Abendmal der 12 Apostel mit Jesus. Nur: wer der 13 abgelichteten Männer ist denn Jesus? Vielleicht wissen Sie es..... Ihre Meinung würde mich interesieren (abg@bluewin.ch).


20. Mai 2019

Kennen Sie Kardinal Konrad Krajewski? Nein? Schade. KKK ist einer der jüngsten Kardinäle in Rom. Er stammt aus Polen. Er gilt in Rom als grosser, selbstloser Helfer der Armen. Er hatte vor kurzem in einem von Armen und Flüchtlingen besetzten Haus Strom und Wasser wieder fliessen lassen, nachdem die Leitungen von der Regierung fast eine Woche vorher blockiert worden waren. Er hatte die Bewohner nach dem Ort gefragt, wo sich die Leitungen befänden. Kurz und gut stieg er in den betreffenden Schacht, durchtrennte das Siegel, kippte den Schalter - und Wassser und Strom fliessen seither wieder. Bevor er sich aus dem Schacht stemmte, hinterliess er noch sein Visitenkärtchen, damit kein Unschuldiger in Verdacht käme, dieses Verbrechen begangen zu haben...

Wasser und Strom wurden im übrigen abgestellt, weil Rechnungen im Betrage von etwa 300'000 Euro nicht bezahlt worden waren.... Woher sollten denn die Ärmsten der Armen dieses Geld nehmen?

Es tut doch gut, von der katholischen Kirche nicht immer nur Schlechtes zu hören. Ganz offensichtlich gibt es Christen, gibt es Priester auch in Amt und Würde, welche die Seelsorge ernst nehmen. Nur: der Leser stürzt sich lieber auf negative Schlagzeilen und vergisst dabei das Gute, das in dieser skandalträchtigen Welt ein kümmerliches Dasein fristet.

Mit seiner Aktion hat sich der hohe Priester möglicherweise in die Illegalität begeben. Für ihn war das Leid dieser Menschen wichtiger als ein kalter Gesetztestext. Und so wie es den Anschein macht, wird sich der mutige Kardinal weiterhin für die Armen und Wehrlosen einsetzen. Grossartig, ganz prima.




Kardinal Konrad Krajewski (KKK), der Papst - und seine Vespa...

29.4.19

Nümänüt

Die Kolumne unseres Stadtpräsidenten vom 29.4.19 im "Marktplatz" lädt zum Schmunzeln ein. Mit viel Humor und schöner Sprache berichtet TW über die neueste Attraktion in Bischofszell. Auch wenn sich vermutlich nicht alle über den Zuzug auf dem Turm der reformierten Kirche freuen, zaubern die gut gewählten Sätze manch einem ein Lächeln auf die sonst ernste Stirn. Gut gemacht Thomas. Auf ein Neues...


Frau und Herr Adebar


28.4.19

Nicht zum ersten Mal wurde ich gestern von Freunden gefragt, weshalb ich meine alte Homepage nicht mehr bearbeiten würde. Sie hätten meine zum Teil kritischen Zeilenimmer mit grosser Freude gelesen. Es gibt einen ganz einfachen Grund: in die Software hatte sich ein Fehler eingeschlichen - der Grund ist unklar -, den ich nicht beheben konnte. Und das "helpcenter" des Produzenten und Lieferanten war nicht in der Lage oder nicht gewillt, mir wirksam zu helfen. Es ist nicht das erste Mal, dass ich mit einem sogenannten "Supportcenter" schlechte Erfahrungen gemacht habe. Sicher haben auch Sie nicht nur gute Erinnerungen an derartige Institutionen.

Mein aktueller Auftritt besticht nicht gerade durch Klasse in Aufmachung und Design. Verbesserungen sind geplant. Indes: die Leser interessierenGrafik und Stil erst in zweiter Linie. Viel wichtiger ist der Inhalt.

SPORT:

FC St. Gallen - quo vadis?? Kann man den Zuschauern unbestraft derart bescheidene Fussballkost anbieten, wie es die Kicker des ältesten Fussballclubder Schweiz in den letzen Monatenpraktizieren? Wäre ein Abstieg, der nun zumindest droht, vielleicht eine heilsame Therapie? Dass der Trainer mit seiner wildfuchtelnden Art am Spielfeldrand nur noch wenig Einfluss auf die Spieler ausüben kann, ist wohl nicht nur mir bekannt. Noch ist nicht aller Tage Abend. Aber es ist schon sehr, sehr spät geworden.

POLITIK:

SVP - quo vadis?  Die St. Galler haben Toni Brunner als Wahlhelfer aus der Versenkung geholt. Wenn das nur gut geht. Und wenn Christoph Mörgeli,zusammen mit Roger Köppel die Scharfmacher erster Güte, erneut für den Nationalrat kandidiert, fragt sich manch einer, ob seine Popularität nach seinerAbwahl denn gestiegen sein sollte. Wenn ja, aus welchem Grund? Ich würde niemals einen Politiker, gleich welcher Farbe, wählen, der nur das eine Ziel vor Augen hat, die Gegner mittels einer gewissen Eloquenz lächerlich zu machen. Diesen fiesen Machthungrigen geht es nur darum, den
politischen Gegner mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln schlecht und unmöglich zu machen. Auch eine Charaktereigenschaft.

Ob der Niedergang der SVP weiter geht? Ich glaube eher nicht. Sie wird sich auf einem noch immer hohen Niveau halten - nicht zuletzt dank superreicher Sponsoren.


11. April 2019

Seit meinem letzten Eintrag sind viele Tage, einige Wochen und wenige Monate ins Land gezogen. Nicht, dass ich keine Zeit gehabt hätte, meine nichtimmer gescheiten oder packenden Gedanken den Lesenden - statt der weiblichen und der männlichen Form verwende die Partizip-Form, die offensichtlich Schule macht - zu offerieren. Nicht, dass mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte, was vor längerer Zeit zwar geschehen ist; mir fehlte irgendwie die Motivation (?), was immer dies heissen mag. Zeit hätte ich nun weiss Gott genug.

Ab heute bin ich wieder präsent. Wie häufig und wie intensiv, das ergibt sich aus dem Leben und dem Zeitgeschehen. Dass ich mich über jede Reaktion, zB. per E-Mail (abg@bluewin.ch) freuen würde, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.







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