Website und Blog von Dr. med. Alois Giger, Bischofszell

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13. Juli 2021

Mir ist es mehr als recht, dass mein Tip mit England als Europameister falsch war. Ich mag den Titel den Italienern von Herzen gönnen - nicht nur wegen der schmissigen Nationalhymne. Gewiss: ein wenig Glück war auch dabei. Welche Mannschaft indes wurde nie von Göttin Fortuna unterstützt? Ich denke an die Begegnung England gegen Deutschland, als Müller beim Stande von 1 : 0 für die Briten die Grosschance zum Ausgleich vergab. Zudem herrschte englisches Regenwetter und die Finalverlierer genossen in allen Partien Heimvorteil - ein Unding sondergleichen.

Grossartig haben sich die Schweizer Leichtathleten an den U-23-Europameisterschaften geschlagen. So gewann unser grosses Talent für den 10-Kampf, Simon Ehammer, Gold im Weitsprung mit einer Weite von 8.10 m. Zudem holten unsere Sprinter und Mittelstreckler Gold über 200 und 400 m. Nicht zu vergessen unsere Yasmin Giger, welche über 400 m Hürden in persönlicher Bestzeit zur Broncemedaille sprintete. Super.

11. Juli 2021

Traurig, traurig.....

In den letzten Tagen wurden mir mehrere LGB-Eisenbahnwagen entwendet. Sie waren auf der Anlage an einer Stelle deponiert, welche von aussen nicht oder kaum eingesehen werden kann. Die oder der Täter ist entweder durch eines unserer Gartentore eingedrungen oder hat den Weg über das Kiffer-Eldorado im Schulpark genommen. Von dort ist es ein Leichtes, in unseren Besitz vorzudringen. Leider ist es nicht das erste Mal, dass wir von Dieben heimgesucht werden. Das halbe Dutzend ist nun voll. Für einmal ist der materielle Schaden verkraftbar; mehr zu denken gibt mir die Unverfrorenheit der Schelme. Die Konsequenz: ich werde eine Überwachungs-
Kamera so installieren lassen, dass sie von aussen nicht zu erkennen ist. Vielleicht gelingt es mir dann, den nächsten Räuber zu identifizieren. Ob ich einen Verdacht habe?
Ich gehe davon aus, dass der Gauner in der "Szene" zu suchen und finden ist.

Wie Sie alle wissen, geht heute die Fussball-EM zu Ende. Für mich ist klar, dass (leider) England gewinnen wird, obwohl die Insulaner vom wohl schlechtesten und primitivsten Publikum unterstützt werden. Während der Landeshymne eines anderen Landes zu lärmen, gröhlen und pfeifen ist ein Armutszeugnis aus der untersten Schublade. Forza Italia! - PS: auch die Schotten wünschen mehrheitlich, dass Italien gewinnen möge, was über das gestörte Verhältnis zum Vereinigten (?) Königreich einiges aussagt. Heute Abend wissen wir mehr.



Zur Fussball-Europameisterschaft

29. Juni 2021

Was habe ich über die Fussball-Nati nicht gelästert! Keinen guten Faden habe ich an ihr und dem Trainer gelassen. Und dann dieses epochale Ergebnis gegen die Franzosen. Natürlich löffle und schäme ich mich. Ich kann zwar keine der lapidaren Formulierungen zurücknehmen. Aber ich kann mich dafür entschuldigen. Sorry.

Die Schweiz hat mit einer 3 gegen die Italiener begonnen und sich dann auf eine 4 im Spiel gegen Wales gesteigert. Gegen die Türkei durfte man eine wohlwollende 5 erteilen. Und gegen Frankreich? 6 plus! Nach dem verschossenen Penalty durch Rodriguez - ihn schiessen zu lassen nach seinen insgesamt 3 nicht verwandelten Elfmetern in der Nationalmannschaft, war mit Sicherheit ein taktischer Fehler -, hätte ich keinen Pfifferling mehr auf unsere Elf gewettet. Und als es 3:1 für die Franzosen stand, bin ich vom TV-Gerät weggegangen. Und was sich nachher für ein Wunder abgespielt hat, habe ich erst etwas später in der Nacht erfahren - kurz vor dem Hupkonzert. Gottlob gibt es Aufzeichnungen und Wiederholungen. So habe ich die Aufholjagd etwas später zu sehen bekommen. Ein grosses Bravo an alle Beteiligten.






21. Juni 2021

Falsch, falsch, falsch. Mindestens 3 x falsch waren und sind meine Prognosen, was die Schweizer Fussballer betrifft. Zum Einen haben sie - entgegen meiner Ansicht - 4 anstelle der prophezeiten 0 Punkte geerntet; zum Zweiten kommen sie vermutlich eine Runde weiter und kehren nicht schon nach den Gruppenspielen nach Hause zurück; zm Dritten hat der Trainer dank seiner Sturheit richtig gehandelt und die am meisten kritisierten Spieler - Seferovic und Shaqiri - spielen lassen. Der Erfolg gibt dem Trainer und den Spielern recht und stopft den Kritikern, zu denen ich gehöre, das Maul. Gut so. Vielleicht wird das Team Europameister, wie weiland Dänemark und Griechenland. Wäre doch mal etwas anderes...

18. Juni 2021

Jeder Senior und fast jedes Kind weiss, dass in diesen Zeiten die Fussball-EM in verschiedenen Städten über den Rasen rollt oder schleicht. Da gibt es hervorragende Begegnungen von starken Teams zu bewundern, gute Spiele zu beklatschen und dann noch solche - fast als Strafaufgabe - mit Schweizer Beteiligung. Viele Fans haben von dieser höchstens durchschnittlichen Mannschaft zu viel, viel zu viel erwartet. Dafür machen sich die selbsternannten Halbgötter neben dem Rasen unliebsam bemerkbar. Die Sache mit dem Coiffeur ist so peinlich, dass sie nicht wiederholt werden muss. Immerhin: ich habe irgendwo gelesen, die Schweizer Spieler hätten sich korrekt an die Covid-Regeln gehalten: keinen Körperkontakt, Abstand halten und kein freies Singen! Ein Lob dem Erfinder dieser träfen Charakterisierung.

Viele unserer hochbezahlten Spieler huldigen dem Grössenwahn und vergessen die Bescheidenheit. Sie zeigen abstossenden Hochmut und kennen nicht die Spur von Demut. Sie schwelgen in Selbstüberschätzung bis zum totalen Absturz. Für mich sind diese "Sportler" miserable Vorbilder für die jungen Tschütteler. Und vom Trainer habe ich nie viel gehalten. Allerdings muss ich zu seinem Schutz anführen, dass nicht einmal der weltbeste Trainer mit diesem Personal an einem wichtigen Turnier Erfolg hätte.

Bisher habe ich für mich und andere schon viele Prognosen abgegeben. Die meisten waren falsch. Einmal habe ich richtig getippt: das 0:3 gegen Italien. Ich wage mich noch einmal auf die Äste hinaus: vor einiger Zeit hatte ich jenen wenigen, die es hören wollten, prophezeit, die Schweiz würde ohne einen einzigen Punkt von der EM nach Hause zurückkehren. Weit gefehlt: die Profis haben bereits ein Pünktlein erobert. Grossartig, auch wenn es dabei bleiben wird. Dass mit meiner realistisch-pessimistischen Einschätzung nur wenige einverstanden sind, nehme ich in Kauf. Und wenn ich von Journalisten und anderen Fachleuten konstant die Bemerkung höre, der Trainer hätte diese Mannschaft weiter gebracht, stockt mir fast der Atem. Ich habe nur ein Kopfschütteln für diese dümmliche Bemerkung übrig.

Warum ist unser Team nicht besser? Ganz einfach: wir haben keinen einzigen Spieler, der zur europäischen Spitzenklasse gehört. Von Weltklasse ganz zu schweigen. In den Spitzenteams aus Belgien, Holland, Frankreich, Italien, Portugal, England und ev. Deutschland, spielt mindesten eine Handvoll Topfussballer, die in ihren grossen Clubs zudem Führungsrollen innehaben. Davon sind wir mehr als nur meilenweit entfernt. Zeugnis davon legen auch die nur noch bescheidenen Marktwerte unserer vermeintlichen Superstars mit kosovarischen Wurzeln ab. Was den Fussballfreunden zu denken geben muss: wir haben keine jungen Supertalente, welche das Niveau der Nati dereinst heben könnten. Weit und breit kein Morgenrot am Horizont. Warum nur? Ich habe keine Ahnung. Vermutlich wird im Ausland besser gearbeitet - auf jeder Stufe.






8. Juni 2021

Möchten Sie vielleicht einmal Chef oder Chefin des Städtchens Bischofszell werden? Natürlich sitzt der aktuelle Stadtpräsident fest im Sattel und denkt vermutlich noch lange nicht ans Aufhören. Meiner unbedeutenden Meinung nach rate ich Ihnen, die Finger von diesem Amt zu lassen. Denn, was ein Dirigent unserer Gemeinde schlucken muss, ist alles andere als schmackhaft. Jeder und jede der Gemeinde fühlt sich berechtigt zu kritisieren und zu reklamieren. Und ein Präsident kann weder Lob noch Kritik seiner Schäfchen einfach überhören oder nicht ernst nehmen. Natürlich hatte ich als Arzt auch Kunden und Patienten, die mit mir nicht zufrieden waren. Ich hatte aber die Möglichkeit, ständige Stänkerer und Besserwisser abzuweisen oder vor die Tür zu stellen. Als Arzt ist man nur dann verpflichtet einzugreifen, wenn Lebensgefahr droht. Dem Gemeindeammann steht dieses Schlupfloch wahrscheinlich nicht offen. Er hat sich mit den unliebsamen Bürgerinnen und Bürgern herum zu schlagen. Dass er sich nicht alles gefallen lassen muss, wissen wohl alle. Dennoch: wer kennt die permanenten Störefriede, die unbelehrbaren Besserwisser und die boshaften Kritiker nicht? Wer kann gegen diese Nestbeschmutzer etwas unternehmen? In schwierigen Situationen steht der Stadtpräsident mutterseelenallein da. Und keiner eilt ihm zuhilfe. Nicht für viel, viel Geld würde ich dieses Amt, welches kaum Lorbeeren einbringt, übernehmen. So gesehen, gebührt dem Amtsinhaber Lob und Dank.

20.5.21

Schön, dass der FC St. Gallen - entgegen meiner Prognose - nicht abgestiegen ist. Nicht, dass ich ein grosser Fan des FCSG wäre; vielmehr bin ich der Ansicht, dass die Ostschweiz einen Club in der obersten Liga braucht. Schon wegen des Nachwuchses.

Haben Sie die Vorlage zur neuen Gememeindeordnung gelesen? Ein hartes Stück Arbeit. Kommt dazu, dass nicht alle Ausführungen auf Anhieb verständlich sind. Kommt Zeit, kommt Rat. Den fleissigen "Chrampfern" - Frauen und Männer - im Hintergrund gebührt ein ganz, ganz grosses Dankeschön. Grossartig, dass sich so viele selbstlose Menschen für andere einsetzen; viele gar um Gottes Lohn. Merci.
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