Privates - Website und Blog von Dr. med. Alois Giger, Bischofszell

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Privates

21. Juni 2020

Gestern durfte unsere älteste Tochter in Bern Geburtstag feiern. Als wir zu Beginn des Jahres 1979 die "Praxis Dr. Giger" eröffneten, war Simone gerade mal halbjährig.
Dass die Direktorin im Departement von Bundesrat Ignazio Cassis ihren Geburtstag in der Schweiz feiert, war in den letzten 20 Jahren eher eine Ausnahme, war sie doch immer im russischsprechenden Ausland beschäftigt. Herzliche Glückwünsche und weiterhin gute Gesundheit und viel Gfreut's.

Früher feierte man in katholischen Familien die Namenstage fast so wie die Geburtstage. Dieser Brauch ist weg; nicht zuletzt deshalb, weil die heutigen Namen nicht mehr nach heiligen Vorbildern ausgewählt werden. Immerhin: der 21. Juni ist der Namenstag des heiligen Aloisius..... Und zu meinem Namenstag bekam ich entweder eine Büchse Ravioli oder einen Pack Knorr Haferflocken geschenkt. Kleine, aber unvergessliche Geschenke.


... der heilige Aloisius betend vor der Mutter Gottes



23. Mai 2020

Heute wurde Livia, unser Grosskind aus Bern, Tochter von Simone und Kirom, 6 Jahre alt. Sie wollte den Geburtstag unbedingt bei uns im Sandbänkli feiern. Livia gefällt es nirgends auf der Welt so gut wie in Bischofzell, nicht zuletzt deshalb, weil sie unseren Blumengarten als den schönsten, den sie je gesehen hätte, empfindet. Dieses Kompliment darf ich natürlich an Nelly weiter geben. Sie pflegt den Garten mit Leib und Seele. Ich komme nicht über eine Statistenrolle hinaus.

24. April 2020

Eher als in früheren Jahren ist die LGB-Gartenbahn betriebsbereit. Nicht zuletzt dank des schönen Wetters. Für einmal war ich allein auf mich gestellt, weil mein Edelhelfer, Peter Maag, mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Ich wünsche ihm an dieser Stelle gute Besserung. Sobald er wieder gesund ist und das Corona-Virus den Garaus nimmt, werde ich ihn in den Garten einladen. Ich bin sicher, dass er sich freut, bald wieder den einen oder anderen Zug fahren zu lassen.

2. Mai 2020

Die Quarantäne macht jenen Menschen, die sich nicht in einem so grossen und schönen Garten bewegen können wie wir, mit Sicherheit sehr zu schaffen. Ich selber halte mich ziemlich stur an die Empfehlung des Bundesrates, zu Hause zu bleiben. Ein einziges Mal bin ich in den letzten 6 Wochen für eine kurze Fahrt ins Auto gestiegen. Zudem habe ich eine Praxisvertretung, die ich am 4. Mai hätte antreten sollen, abgesagt, weil ich in meinem fortgeschrittenen Alter zur Hoch-Risikogruppe gehöre. Schade, aber kein Unglück. Im Übrigen halte ich mich nicht aus Angst an die Vorgaben; vielmehr fällt es mir nicht allzu schwer, die Richtlinien einzuhalten. Und für einmal darf ich für den Einen oder Anderen ein Vorbild sein .... (kommt eher selten vor!)

MODELLBAU

Schon des Öfteren habe ich an dieser Stelle über meine nebenamtliche Modellbautätigkeit geschrieben. Natürlich war ich auch in den vergangenen Monaten nicht untätig. Immer mehr wird mir aber bewusst, dass ich mich langsam aber sicher von den meisten Modellen trennen muss. Natürlich gäbe es dafür Plattformen wie ebay oder Ricardo. Mit widerstrebt diese Handelsform (noch)? Viel eher würde ich die Funktionsmodelle im Massstab 1:12 bis 1:16 von Mann zu Mann verkaufen. Dass die Preise unter jenen der Auktionsplattformen liegen, sei nur am Rande erwähnt. Die Trucks dominieren die Sammlung klar. Und unter den Trucks sind die Kipper mit unterschiedlichen Kippmechanismen - Hydraulik, Spindel usw. - in der Mehrzahl. Dazu kommen LKW's mit 2 bis 4 Achsen und verschiedenen Funktionen. Zum Teil gar mit
Allradantrieb. Viele Fahrzeuge verfügen über ein Schaltgetriebe und einen Sound. Und, und, und..

Vielleicht habe ich Ihr Interesse geweckt. Dann rufen Sie mich einfach an.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es sich bei den meisten Modellen um hochwertige Fabrikate handelt, welche zum Teil in Metall gefertigt sind.

23. März 2020

Es freut mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass alle unsere Kinder und Kindeskinder in Bali, Bern und Bischofszell gesund sind. Natürlich hoffen wir, dass wir alle, inkl. Grosseltern, die Corona-Pandemdie unbeschadet überstehen.

Im Übrigen gibt es keine familiären Neuigkeiten, welche ich hier und jetzt verkünden möchte. Später vielleicht.


23. Januar 2020

Und wieder ein Geburtstag: heute wird die älteste unserer 4 Enkelinnen, Vida, 9 Jahre jung. Wir alle freuen uns und wünschen Vida alles erdenklich Gute! Hoffentlich bleibt sie dem Schwimmsport treu. Für das Mittagessen haben wir das Wunsch-Menue bestellt: eine Kebab-Box. Herzlich willkommen.

20. Januar 2020

Aron, das älteste unserer 5 Grosskinder, wird heute 10 Jahre alt. Wir waren gestern in Bern zum Gratulations-Besuch. Heute feiert er mit Schulkollegen eine kleine Party.
Wir hoffen, dass er seinen Frohmut, seine Freundlichkeit und seine Hilfsbereitschaft bewahrt. Und wenn die Gesundheit mitmacht, steht einem lebenswerten Leben nichts im Wege. Herzliche Glückwünsche, lieber Aron.



30./31.12.19

"Mitternacht zog näher schon..."  Dies der Anfang der Ballade "Belsazar" von Heinrich Heine. Im Internet findet sich der ganze Text.

An dieser Stelle wünsche ich all meinen Kindern und deren Ehegatten, meinen Grosskindern, meinen Geschwistern und allen, die freundschaftlich mit unseren Familien verbunden sind, ein gesundes, frohes und lebenswertes Neues Jahr. Mögen die Schutzengel Krankheit, Unglück und Schmerz von Euch fernhalten, auf dass wir auch im Jahre 2020 oft beisammen sein dürfen. Das walte Gott.




23. November 2019

Schon ab und zu habe ich über meine Grosskinder lobende Worte geäussert. Es freut mich, dass es den 4 Enkelinnen und dem einen Enkel, Aron, gut geht. Dass die eigenen Grosskinder immer die besten und die schönsten und die gescheitesten sind, versteht sich von selbst. Welche Grosseltern möchten da hinten anstehen.. Über eine kleine Episode musste ich herzfhaft lachen: Aron, der in der Stadt Bern die 5. Klasse besucht - er wird im Januar erst zehn - hört auf den Nachnamen "Gulov". In der Schule hat er einen neuen bekommen - nämlich "Aron Google"..... Kommentar überflüssig.

4. November 2019

Gestern, am 3. November, besuchte ich mit meiner Frau Nelly in Wängi den Gedenkgottesdienst mit anschliessendem Gräberbersuch. In Wängi, wo ich meine Jugendzeit verbracht (verbrochen?) hatte; in Wängi, wo mein Elternhaus steht; in Wängi, wo noch einige Geschwister von mir leben; in Wängi schliesslich, wo meine Eltern und mein jüngster Bruder begraben sind. Der Gottesdienst wurde durch Frau Gaby Suhner, welche die Geschicke der katholischen Kirche seit einigen Jahren leitet, eindrücklich und tiefsinnig gestaltet. Stellen Sie sich vor: die grosse Kirche in Wängi, bei deren Einweihung ich in den 50-er Jahren als Ministrant mitwirken durfte, war voll besetzt! Einmalig. Ich habe eine solche Präsenz in den letzten Jahren nie mehr erlebt.





29. Oktober 2019

Zu meinen Hobbies gehören die Gartenbahn, der Modellbau, der Weinkeller und die russische Sprache, in welcher ich es trotz regelmässiger Übung nie zum Meister bringen werde. Dass auch mein Beruf ein Bestandteil meiner Lieblingsgeschäftigungen ist und war, blieb nicht allen Mitmenschen verborgen.

Der Eisenbahnbetrieb ist mittlerweile eingestellt; die heikle Elektronik abmontiert und der Bahnhof abgedeckt. Im Winter überprüfe ich alle Weichen- und Signalantriebe, damit sie im April für die Montage bereit sind. Auch bringe ich die eine oder andere technische Verbesserung an. Am Anlagenplan und am Schienennetz wird nichts verändert, lediglich defekte Komponenten ersetzt.



Häufig bin ich nun im Hobbykeller anzutreffen, wo ich die diversen Modelle begutachte und auf ihre Funktion prüfe. Traktoren, Sattelschlepper, Kipper, Flughafen-Löschfahrzeuge und wenige Panzer im Massstab 1:12 bis 1:16 füllen nun den Raum, in welchem früher die Röntgenanlage und andere technische Hilfsmittel für die Praxis untergebracht waren. Nicht selten gibt es Stillstandschäden zu beheben und neue Akkus einzubauen. Auch Defekte an der Elektronik können auftreten und gar oft muss ich mein ganzes Wissen und Können, das ich mir über all die Jahre angeeignet habe, einsetzen, um einen Fehler oder einen Defekt zu beheben. Es kommt auch vor, dass ich einen Profi brauche, um die Sache wieder in Gang zu bringen. Seit langer Zeit gelange ich dann an einen Herrn aus Sevelen (Racing Modellbau), der mir fast immer helfen kann.



Über Wein zu reden, ist für mich ein wahres Vergnügen, obwohl meine Kenntnisse nicht mit jenen eines Fachspezialisten mithalten können. Natürlich trinke ich gerne mit meiner Frau und mit Gästen ein Glas Wein. Indes: ich bin sehr zurückhaltend, was die Menge, nicht aber die Qualität betrifft. Zu meinen bevorzugten Weinregionen gehören das Priorat in Spanien und die Toskana in Italien mit ihren "Supertuscans". Natürlich wäre es fast eine Todsünde, die Franzosenweine nicht zu erwähnen. Wer trinkt nicht gerne einen Göttertrunk aus dem Bordelais? Zu meinen Präferenzen gehören ferner Rebensäfte aus Chile und Argentinien, aus Australien und Amerika. Mit etwas Abstand folgen Weine aus anderen Regionen wie zB. Südafrika - und der Schweiz. Hervorragend finde ich einzelne Weissweine aus der Schweiz. Als Beispiel erwähne ich den "Müller-Thurgau" aus unseren Gefilden.



Region Priorat

Mit der russischen Sprache tue ich mich schwer. Ans Aufgeben habe ich noch nie gedacht, auch wenn ich mir bewusst bin, dass ich diese Sprache nie sprechen werde, ohne für eine gewisse Zeit in einem russischsprechenden Land gewesen zu sein. Dennoch: ich freue mich an den kleinen Fortschritten und bin ganz stolz darauf, wenn ich ab und zu einen korrekten russischen Satz an den Mann oder an die Frau bringen kann. Vor allem der Schwiegersohn aus Tatschikistan freut sich jedes Mal riesig, wenn ich eine zutreffende Bemerkung anbringen konnte.




28. Oktober 2019

Aus unserer Familie gibt es wenig Neues zu berichten. Das Wichtigste zu Beginn: alle Kinder und Kindeskinder sind gesund. Rebecca, die jüngste, arbeitet hart ihrem Beruf. Und Ehemann Michael hat sich entschlossen, beruflich umzusatteln. Er wird ab dem Neujahr die Zollschule - vielleicht ist der Fachausdruck ein anderer - in Liestal besuchen und sich zum Fachmann auf diesem Gebiet ausbilden lassen. Für die Familie sicher keine einfache Zeit, wenn der Vater unter der Woche viel weg ist. Und die Kinder Vida und Neah sind nicht selten im Sandbänkli anzutreffen. Sie gedeihen prächtig.

David lebt mit seiner Familie - der Tochter Soleil und der Ehefrau Tiwiq - nach wie vor auf Bali. Sofern es Gesundheit und Wirtschaft zulassen, wird unser Sohn nicht mehr in die Schweiz zurückkehren. Zu sehr hat er sich an das Klima, an die Lebensweise und das persönliche Umfeld mit guten Freunden und Bekannten gewöhnt. Noch ist ihm der berufliche Durchbruch nicht gelungen. Dass ein Künstlerleben hart sein kann, weiss er besser als wir. Dennoch: er hat die Hoffnung auf Erfolg niemals aufgegeben.

Simone lebt mit dem Ehemann Kirom und den Kindern Aron und Livia seit 15 Monanten in Bern. Das heisst: sie hat ihren Wohnsitz in Bern, ist aber häufig und mehr als ihr lieb ist, in aller Herrenländer unterwegs: Afrika, naher Osten, Russland usw. Überall dort, wo sich die Beziehungen der Schweiz mit einem anderen Land nicht so entwickeln wie erhofft, ist Simone gefragt. Aron hat in der Zwischenzeit eine Klasse übersprungen. Kein Wunder: er ist ein kleveres Bürschchen und spricht perfekt Russisch, Englisch und Deutsch. Nicht so schlecht in diesem Alter. Und Klein-Livia steht dem grossen Bruder kaum nach.

Über meine Frau Nelly und mich gibt es wenig zu berichten. Und was ganz private Angelegenheiten betrifft, halte ich mich zurück. Bekannt sind Nelly's Fähigkeiten als Gärtnerin, Köchin und Gastgeberin. Eine Aufgabe lasse ich mir nicht nehmen: die Auswahl und das Kredenzen des Weines. Ich habe habe ja auch die eine oder andere Flasche im Keller....Es muss ja nicht gerade eine Flasche Pétrus sein.

Von einer geladenen Dame, die erstmals unser Gast war, hatten wir als Dankeschön ein nettes Brieflein erhalten, in welchem u.a. zu lesen war, sie hätte nicht erwartet, in einem "Gourmet-Tempel" zu landen.. Gibt es ein schöneres Kompliment an die Gastgeber?




Weingut Masseto

3. Oktober 2019

Im September 19 habe ich 2 Wochen die Praxis von Frau Dr. Bognar in Amriswil betreut. Es war eine lebhafte und schöne Zeit. Den Beruf habe ich nicht verlernt, umso weniger, als ich fast tagtäglich die neueste Literatur studiere. Zudem geht nicht so schnell verloren, was man sich im Laufe eines Berufslebens erworben hat. Und wenn man bisher nicht fähig war, zB. ein Knie oder eine Schulter ohne grosse Schmerzen zu spritzen, wird man sich dies im fortgeschrittenen Alter kaum mehr aneignen können. Gelernt ist gelernt, gilt sicher auch in meinem Beruf. "Learning by doing" ist vielleicht in keiner Tätigkeit so wichtig wie in unserem Job.



Wo ich in nächster Zeit arbeiten werde, steht noch nicht fest. Angebote wären da. Ich bin wählerisch und sage nur zu, wenn mir das Team und die Praxis-Software zusagen. Und länger als gut 30 Minuten darf der Arbeitsweg nicht sein. Mal schauen.... wie lange ich noch in dieser Art weiter fahre. Einmal ist Schluss.

26. August 2019

Als treuer Besucher des Städtlifestes habe ich mich auch dieses Mal unter die Leute gewagt. Für mich war es ein grossartiges Erlebnis, erfahren zu dürfen, dass man mich in Bischofszell nicht ganz vergessen hat: viele ehemalige Patientinnen und Patienten haben mich nicht nur freundlich gegrüsst; nicht wenige sind an meinen Tisch gekommen, um sich zu erkundigen, wie es mir wohl ginge. Herzlichen Dank für diese Sympathie, die mir in der Seele gut tut.

Was meine Gesundheit betrifft, so bin ich im Moment zufrieden. Den einen oder anderen Zwischenfall habe ich ohne weiteren Schaden überstanden und es ist davon auszugehen, dass nun eine gewisse Normalität Einzug gehalten hat. Nach wie vor trage ich auf der rechten Seite einen inneren Katheter (DJK = Doppel-J-Katheter), welcher die rechte Niere mit der Blase verbindet. Dieser DJK muss alle paar Monate in Narkose ausgewechselt werden. Ob ich dieses Procedere das ganze Leben über mich ergehen lassen muss, steht noch nicht fest. Schön wäre es, wenn die natürliche Ableitung, der Ureter, der bei der 1. Operation durchschnitten und repariert worden war, seine Funktion nach der langen Dehnung durch den DJK wieder aufnähme. Wunschdenken? Es gibt weiss Gott Schlimmeres.

26. Juli 2019

Es ist schon eine kleine Tradition, dass wir am Vorabend meines Geburtstages, den ich kürzlich feiern durfte, mit der Familie auf die Lenzerheide fahren. Am Festtag bringt uns die Sesselbahn bis zur Station Gantieni und von dort wandern wir ins Hotel des ehemaligen Skifahrers Silvano Beltrametti. Nach dem gemeinsamen Mittagessen nehmen wir den Weg bis zu unserer Ferienwohnung in der Nähe des Heidsees unter die Füsse. Alle Kinder und Kindeskinder waren sie da - mit Ausnahme von David, der mit seiner Familie vor gut 2 Wochen wieder in seine Wahlheimat Bali zurückgekehrt ist.  
Gemäss meinem Eindruck möchten alle Beteiligten an diesem Brauch festhalten, so lange uns die Füsse tragen...


Lenzherheide mit dem Staubecken und dem Heidsee

Lenzerheide - Lido

22. Juli 2019

Meine Frau Nelly hat vor knapp 2 Wochen einen runden Geburtstag in bescheidenem Rahmen gefeiert. Im Namen meiner Frau möchte ich allen Menschen herzlich danken, welche an Nelly gedacht haben. Tausend Dank!

David und seine Familie haben die Schweiz vor einer Woche verlassen und sind nach einem Aufenthalt von gut 4 Wochen in ihre neue Heimat Bali zurückgekehrt. Ob David je wieder in die Schweiz zurückkehren wird, steht in den Sternen. Es hängt nicht zuletzt davon ab, wie sich seine Kunst vermarkten und verkaufen lässt. David ist ein unverbesserlicher Optimist - im Gegensatz zu seinem Vater.
Natürlich hoffe ich, dass er recht behält.





8. Juli 2019

Am vergangenen Wochenende war es das erste Mal seit Jahren, dass unsere ganze Familie vereint in Bischofszell ein kleines Gebrutstagsfest feiern durfte: Neah, die jüngere Tochter von Rebecca und Michael, wurde am 7.7. fünf Jahre jung. David, seine indonesische Frau Tiwiq und die gemeinsame Tochter Soleil, waren schon Mitte Juni 19 aus Bali angereist. Dass David im Moment im Haus von Frau Dr. Ch. Homberger seine Werke zeigen darf, konnte der lokalen Presse entnommen werden. Bisher war die Ausstellung ein Erfolg. Am 10.7. - dem Geburtstag meiner Gemahlin Nelly - und am 12.7.19 können die Bilder nochmals besichtigt und gekauft werden.

Natürlich waren auch die "Berner" - Tochter Simone und Eheman Kirom mit ihren Kindern Aron und Livia - zugegen. Aron und Livia verbringen nun 2 Wochen Ferien bei uns in Bischofszell. Die beiden finden Bischofszell den schönsten Ort auf der Welt..... Bischofszell oder das Sandbänkli? Wir lassen die Frage offen.



4. Mai 2019

Immer wieder werde ich gefragt, wie es mir gesundheitlich ginge. Die Antwort ist: gut - mit Einschränkungen. Den Prostatakrebs haben wir dank Medikamenten und 36 Bestrahlungen unter Kontrolle. Weniger gut sieht es mit der rechten Niere aus. Auf meiner alten Homepage war zu lesen, dass beim ersten gossen Eingriff anfangs November 2017 der rechte Ureter - Verbindung zwischen Niere und Blase - leider durchtrennt worden war. In einem Eingriff am offenen Bauch wurde dann der Ureter wieder zusammengenäht und mit einem internen Katheter geschient. Das ging soweit gut. Vor gut einem halben Jahr wurde dieser "Stent" wieder entfernt. Leider ist es bei der Nahtstelle zu einer Verengung gekommen, mit der Folge, dass sich der Urin in der rechten Niere zurückstaut. Dies wiederum führt zu einer Funktionsverminderung der rechten Niere. Die "Lösung": im Verlaufe der nächsten Woche wird versucht, wieder einen internen Katheter zu legen, welcher im optimalen Fall für 6 Monate belassen werden kann, bevor er ausgetauscht wird. Geht alles gut, kann ich mit dieser Komplikation leben.



Im Übrigen habe ich aus Distanzgründen zu einem Urologen nach St. Gallen gewechselt. Dieser war seinerzeit leitender Arzt bei Dr. Tenti in Münsterlingen.

Dass ich mich gut fühle, erkennen all jene, die mir begegnen. Und würde es mir schlecht gehen, hätte ich nicht weitere Praxisvertretungen angenommen (Ermatingen, Amriswil).

Was meine Familie betrifft, habe ich nur gute Kunde zu verbreiten:

- Rebecca, die Jüngste aus unserem Trio, wurde in den Vorstand der Spitex Frauenfeld gewählt. Die strenge Arbeit als Praxismanagerin an der Medizinischen Klinik am Kantonsspital Frauenfeld bereitet ihr weiterhin neben viel Arbeit auch viel Spass. Ihre ältere Tochter Vida hat sich dem Schwimmsport verschrieben und ist in ihrer Katergorie die stärkste in der Region. Und auch die kleine Neah hat keine Angst vor dem Wasser, was auch für Ehemann Michael zutrifft.



- David, der sein Leben auf Bali verbringt, wird Mitte Juni 19 mit seiner Familie für 4 Wochen ins Sandbänkli 1 in Bischofszell einziehen. Vom 5. bis 12. Juli ist sein Schaffen in den Räumen am Bleicherweg 2d, bei Frau Dr. Homberger, zu bewundern. Begleitet wird David von Töchterchen Soleil und der Ehefrau Tiwiq.



- Simone, die Diplomatin, arbeitet seit dem 1. Juli in Bern. Bald kann die Familie mit Ehemann Kirom und den Kindern Aron und Livia in eine grössere Wohnung in Bern umziehen. Simone ist viel in aller Herrenländer unterwegs. Nicht wenige Artikel, die aus der Feder ihres Chefs oder von Bundesrat Cassis stammen sollen, wurden von ihr verfasst.



Nein, ich habe meine Eheffrau Nelly nicht vergessen. Sie ist das heimliche Oberhaupt der Familie und wirkt vor allem im Hintergrund. Es sei denn, sie sei gerade auf Einkaufstour oder im Fitnesscenter. Sie bringt mir fast jeden Tag Grüsse von ehemaligen Patientinnen und Patienten und auch lieben Menschen, die ich gar nicht so gut kenne. Vergelt's Gott.


11. April 2019

Wie ich von treuen Leserinnen und Lesern meiner alten Site weiss, möchten diese nicht nur wissen, wie es meiner Frau und mir geht, sondern auch, was unsere Kinder nah und fern treiben. So viel sei verraten (auch wenn es viele schon wissen..): seit dem 1. Juli wohnt unsere Simone mit ihrer Familie in Bern, nachdem sie vorher knapp 2 Jahrzehnte im fernen Ausland gearbeitet hatte. Unschwer vorauszusehen, dass die Arbeit in der Schweiz wohl nur eine Zwischenstation darstellt.
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