Sport - Website und Blog von Dr. med. Alois Giger, Bischofszell

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Sport

8. Juli 2019

Je näher das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest von Ende August 19 rückt, desto umfangreicher gestaltet sich das Feld der Favoriten. Aus einem allseits bekannten Trio, ist nun zumindest ein Quintett geworden. Die Ihnen bekannten Grössen: Orlik, Giger, Wicki, Reichmuth und Alpiger werden sicher eine entscheidenden Rolle spielen. Dazu kommt der einer oder andere Berner und vielleicht ein Schwinger, den man nicht auf der Favoritenliste führt. Müsste ich heute einen eindeutigen Favoriten nennen, käme ich ihns Straucheln... Wohl hat Armon Orlik heuer noch keinen Gang verloren; er weist aber einige Gestellte auf. Bei unserem Sämi Giger weiss ich nicht so recht, wo er steht. Die lange Wettkamfpause war eher nicht förderlich. Joël Wicki ist imstande, jeden Gegner ins Sägememehl zu betten. Wenn er "seinen Tag" hat, wird er wohl den Titel holen. Pirmin Reichmuth ist im späten Frühling wie Phoenix aus der Asche aufgestiegen und hat die Gegner reihenweise und in überlegener Manier besiegt. Bei den letzten beiden Verbandsfesten konnte er indes nicht mehr so brillieren. Nick Alpiger war bisher wohl nur jenen bekannt, welche sich mit dem Schwingsport befassen. Sein überzeugender Sieg am Innerschweizerischen gestern lässt seine Gegner ins Grübeln kommen. Und da wären noch die Berner, welche die stärkste Armada stellen, was ev. eine entscheidende Rolle spielen könnte.





Leichtahtletik

Mujinga Kambundji bekommt nun im eigenen Land Konkurrenz: Salomé Kora aus St. Gallen kommt dem Aushängeschild der Schweizer Sprinterinnen immer näher. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Bernerin an der Spitze der Sprinterinnen durch die St. Gallerin abgelöst wird? Nicht ganz unerheblich: Mujinga hat in weniger als 2 Jahren 4 Mal den Trainer gewechselt... Wenn das nur gut geht.

Den Trainer gewechselt haben im übrigen auch Selina Büchel und Kariem Hussein - mit überschaubarem Erfolg bisher.




16. Juni 2019

Handball

Trotz einer 32 : 31- Niederlage gegen Serbien in Novi Sad, fahren die Schweizer Handballer 2020 an die Europa-Meisterschaft, die in 3 Ländern ausgetragen wird. Das Spiel stand mehrmals auf Messers Schneide und als die Eidgenossen einmal mit 5 Toren in Rückstand lagen, kam manch ein Fan ins Zittern. Denn, eine Niederlage mit mehr als 5 Toren hätte das Aus bedeutet. Die erstarkten Schweizer, welche wegen einer Verletzung auf den besten Verteidiger, Röthisberger, verzichten mussten, zeigten eine bravouröse Leistung und liessen sich von den 5000 fanatischen Zuschauern in Novi Sad nicht aus der Ruhe bringen. Für unseren besten Handballer aller Zeiten, Andy Schmid, hatte der serbische Coach eine Manndeckung angeordnet. So erscheinen die 6 Tore, die unser Superstar erzielen konnte, auf den ersten Blick etwas bescheiden. Am 12.6.19 hatte unser Topskorer gegen die sehr starken Kroaten bei der heimischen 28 : 33 - Niederlage nicht weniger als 15 Tore geschossen......




Mit dem Schweizer Handball geht es aufwärts, seit Trainer Michael Suter das Zepter führt. Und, dass mittlerweile 7 Spieler im Ausland als Profis ihr Geld verdienen - einen Bruchteil eines Fussballers -,
zeigt sehr schön die Entwicklung, die ruhig weiter gehen darf. Ein grosses Lob, ein herzliches Bravo an die Spitzensportler, welche vielen "Tshüttelern" in Sachen Bescheidenheit und Demut als Beispiel dienen könnten.




16. Juni 2019

Unser Hinterthurgauer, Stefan Küng, hat das Startzeitfahren an der Tour de Suisse (TdS) gegen den amtierenden Weltmeister in dieser Disziplin, verloren. Gross die Enttäuschung beim Rennfahrer, gross bei den optimistischen Fans, weniger gross bei den Radsportfreunden, die nicht dazu neigen, eigene Fahrer zu überschätzen. Die Rundfahrt hat eben erst begonnen und damit ist noch nicht aller Tage Abend. Über den sportlichen Wert der TdS gehen die Meinungen auseinander. Warum? Einige Fahrer haben den strengen Giro d'Italia noch in den Beinen und haben den Leistungszenith überschritten; andere bereiten sich für die Tour de France vor und halten sich mit ihren Leistungen bewusst zurück; eine dritte Gruppe schliesslich setzt voll auf die Schweizer Rundfahrt. Zu dieser Gruppe gehören fast alle Schweizer, denen ein Sieg an der TdS von grösster Bedeutung ist.


Stefan Küng in seinem Element...


15. Juni 2019

Um den FC Bischofszell steht es leider nicht gut, was den Ligaerhalt betrifft. Mitentscheidend für den wohl nicht mehr zu vermeidenden Abstieg war die Niederlage gegen den FC Wängi, dessen Gründungstage ich vor mehr als 50 Jahren miterlebt habe. Natürlich verfolge ich die Ergebnisse dieser beiden Clubs; umso mehr, als das Restaurant meines Bruders, mein Elternhaus, weiterhin als Clublokal des FC Wängi waltet. Zudem lade ich jeden Leser ein, einmal die Mannschaftsaufstellung der Hinterthurgauer zu studieren: da finden sich fast ausschliesslich einheimische Spieler mit uns vertrauten Namen. Ob dies gut oder schlecht ist, mag der Leser entscheiden. Und auch zu den Gründen dieses Phänomens kann ich mich nicht äussern.









11. Juni 2019

News....

In Sachen Sportnews ist der "Blick" nicht zu toppen. Sportliche und parasportliche News erfährt die Zeitung offensichtlich immer als Erste, auch wenn der Wahrheitsgehalt ab und zu etwas zu wünschen übrig lässt. Immerhin: der "Abgang" oder der "Abschuss" des Trainers Marcel Koller beim FC Basel erstaunt Insider nur wenig, pfiffen die Spatzen dieses mögliche Szenario längst von den Dächern, nicht nur in Basel. Soll man nun mit dem FC oder dem Trainer Erbarmen haben. Weder noch. Denn, ich hätte eine Lösung bereit: Herr Petkovic wäre doch die ideale Lösung für einen Club, dessen Entscheide von den Fans und Beobachtern häufig nicht verstanden werden. Ein Umfeld, in welches unser Noch-Nati-Trainer wunderbar passen würde.....




Schwingen

Mit fortlaufender Saison wird es fast schwieriger, einen eindeutigen Favoriten für das Eidgenössische Schwingfest von Ende August 2019 in Zug zu benennen. Jeder Teilverband darf sich über einen oder mehrere Titelanwärter freuen. Aus der Ostschweiz sind es die beiden "Bösen" Armon Orlik und unser Sämi Giger, sofern er denn bald wieder einsatzbereit ist. Die Zeit eilt; denn, nicht nur in Schwingerkreisen gilt die Regel, dass der Wettkampf das beste Training sei. Und, wer im Verlaufe der Saison nur wenige Kämpfe gegen stärkste Gegner ausgetragen hat, wird eher keine Chance auf den ersten Platz haben. Dass die Innerschweizer mit Joel Wicki und Pirmin Reichmuth zwei ganz heisse Eisen im Feuer haben, ist nicht nur mir bekannt. Die Zentralschweizer kennt man ein bisschen weniger, auch wenn ein Nick Alpiger sicher zu beachten sein wird. Und die Berner? Sie treten mit einer starken Armada an, welche die breite Spitze als grösste Waffe einsetzen kann. Die Herren Stucki, Wenger, Kämpf u.a.m. werden sich - je nach Tabellenstand - in den Dienst des führenden Kollegen stellen. Eher weniger zu erwarten ist von den Süd- und Westschweizern. Da wären dann noch ungenannte Schwinger, welche man eher nicht auf der Rechnung hat, die aber von einer hervorragenden Tagesform profitieren könnten.



Reichmuth Pirmin - Müllestein Mike; Stoosschwinget vom 10.6.19


10. Juni 2019

Die Freude nach dem grossartigen Sieg gegen Belgien hatte nicht lange gedauert. Die Schweizer Fussballer sind von der Realität eingeholt worden: nach einem ordentlichen Spiel gegen Portugal haben sie gegen die Engländer eine sehr, sehr magere Leistung vollbracht. Und unser Akanji musste einsehen, dass ihn Fussballer vom Format eines Ronaldo schwindelig spielen. Der Weg zur absoluten Spitze im internationalen Fussball ist für den Verteidiger von Borussia Dortmund noch weit. Gleiches gilt wohl für Shaqiri, der gegen England eines seiner schlechtesten Spiele im roten Dress (nicht jenem von Liverpool) abgeliefert hat. Kein Wunder, dass er ausgewechselt wurde; kein Wunder, dass ihn Jürgen Klopp im Club in der Rolle eines Ergänzungsspielers sieht. Und was ich von unserem Trainer halte, ist all jenen bekannt, die mit mir über Fussball diskutieren: für mich ist und bleibt er ein Trainer, dem in entscheidenden Momenten unverzeihliche Fehler unterlaufen. Ein Beispiel: der Trainer hat Drmic gegen England als Elfmeterschützen nominiert, obwohl ihm während des Spiels kein vernünftiger Pass, kein vielversprechendes Dribbling gelungen war. Ich hätte mit jedem gewettet, dass er den Penalty verschiesst...
Und unser Superstar Seferovic aus Sursee? Ausser gegen Belgien hat er noch in keinem internationalen Spiel - weder im Club, noch in der Nati - entscheidende Tore geschossen. Und wenn er von sich behauptet, er sei schon ein halber Portugiese, mag dies für ihn stimmen. Auch als ganzer Portugiese fände er im Team der Lusitaner keinen Platz.



Es wäre wohl fehl am Platz, sich über den 4. Rang am "nations" - Turnier in Portugal zu ärgern.  Andere grosse Fussballnationen wie Frankreich, Spanien oder Deutschland haben sich nicht einmal für das Finale qualifiziert.

26. Mai 2019

Nur wenige Zehntelssekunden haben der tapferen Schweizer Eishockey-NM gefehlt - und sie hätte um die Medaillen gespielt. Schade! Das Quentchen Glück hat in diesem Jahr gefehlt. Vermutlich haben die Sportler bei der letzten WM das Glück aufgebraucht. So oder so: die Mannschaft hat tolle Leistungen abgeliefert und darf trotz des Ausscheidens stolz auf ihre Auftritte sein.

Skeptiker wenden ein - so zumindest war es in der einen Sonntags-Zeitung zu lesen -, Kanada hätte nicht einmal eine C-Mannschaft ans Turnier geschickt. Gegen die besten kanadischen Spieler aus der NHL hätte keine andere Mannschaft auch nur eine kleine Chance. Vielleicht stimmt das, vielleicht auch nicht. Immerhin hat der russische Verband Eishockeyaner an diese WM geschickt, welche auch in der nordamerikanischen Liga zu den Besten gehören...Die Spornaja, die russische Mannschaft, war alles andere als ein Grümpelturnier-Team. Wer intensiv sucht, findet in jeder Suppe etwas Störendes. Und wenn sich die Kanadier zu fein sind, um das stärkstmögliche Team zu schicken, sind daran nicht anderen Mannschaften schuld. "Les absents ont toujours tort".

Die heutige Nati ist vielleicht die beste, die wir je hatten. Freuen wir uns darüber. Dass die Zukunft nicht allzu rosig gesehen werden sollte, ergibt sich aus den bescheidenen Resultaten der U-17- und U-18 - Auswahlen, die an der WM eher unten durch mussten und den Abstieg knapp vermeiden konnten. Nicht unbekannt indes ist, dass die Schweizer Profis häufig erst etwas später als die Konkurrenten aus dem Ausland zu ihrer Höchstform finden, weil viele von ihnen zusätzlich zum Sport eine Berufslehre absovieren. Nicht die schlechteste Idee. Immerhin: die Zeiten, als die Schweizer Nati gegen die Kanadier 23 : 0 verlor (WM in Prag 59) sind wohl endgültig vorbei.


21. Mai 2019

Die Schweiz gehört zu den besten 8 Nationen im Eishockey - nicht mehr und nicht weniger. An guten Tagen kann sie fast jeden Gegner schlagen; läuft es nicht ganz rund (oder ist das Eis zu stumpf..), sind uns mindestens 5 bis 6 Nationen überlegen. Das schleckt keine Geiss weg. Ich bin mir sicher, dass viele Fans der Nati zu optimistisch waren und mit einer Medaille gerechnet hatten. Heuer wird dies eher nicht geschehen. Nicht etwa, weil unsere Eisgenossen schwächer geworden wären; es liegt an den Gegnern, die in Schnelligkeit und Technik noch einmal zugelegt haben. Und wenn man bedenkt, dass fast 100 (einhundert!!) schwedische Spieler in der NHL, der stärksten Liga der Welt beschäftigt sind, versteht man die kleinen und feinen Unterschiede. Von den Russen verdienen etwa 40 Eishockeyaner ihr Geld in Nordamerika; der Rest in der starken russischen KHL. Und die Finnen und die Tschechen schicken auch um die 40 Sportler nach Amerika, ganz zu schweigen von den Kanadiern und den Amerikanern. So gesehen, schlägt sich die Schweiz mit ihrem Dutzend Spielern in der National Hockey League hervorragend.
Im Übrigen habe ich vor dem Spiel gegen die Tschechen mit einer Handvoll Kumpels bei einem Kaffee über das bevorstehende Spiel gefachsimpelt (kann man dies überhaupt so schreiben??) und dabei als einziger eine Niederlage der Schweiz prognostiziert: mein Tipp war 3:5 für die Tschechei.



20. Mai 2019

Noch ist die Schwingsaison jung. Noch müssen wir uns Schwingerfreunde bis zum Höhepunkt des Jahres, dem Eidgenössischen Schwingfest in Zug, drei Monate gedulden. Hätte man zu Beginn des Jahres nach einem Favoriten für den Festsieg gefragt, wären die Namen Orlik (beide Brüder), Giger, Bieri, Wenger oder einem anderen Berner, gefallen. Wer hätte vor Wochen an den neuen Stern am Schweizer Schwingerhimmel, Pirmin Reichmuth aus Cham, gedacht. Wohl nur wenige. In der Zwischenzeit hat sich der Hüne (nicht aus Hünenberg) mit seiner Grösse (198), seinem Gewicht (118), seiner Kraft, seiner Technik und vor allem seinen zwei Kantonalen Festsiegen zum Kronfavoriten für das Eidgenössische in seiner Heimat empor gearbeitet. Falls er sich nicht verletzt, ist er für mich der klare Hauptfavorit für den Titel eines Schwingerkönigs 2019. Wie gesagt: die Saison ist noch jung. Und der eine oder andere Anwärter auf den Titel hat die Saison nur auf das Eidgenössische ausgerichtet. Dennoch: wie der Zuger seine Gegner - mehrheitlich "Eidgenossen" - aufs Kreuz gelegt hat, zeugt schon von ausssergewöhnlicher Klasse.




Pirmin Reichmuth


10. Mai 2019

Sowohl in der Champions- wie in der Europa-League stehen sich im Final englische Mannschaften gegenüber. Und in beiden Wettbewerben gibt es unglückliche und unverdiente Verlierer: Ajax Amsterdam und Eintracht Frankfurt.



Wie ich schon vor längerer Zeit geschrieben hatte, wird auf der Insel im Moment und seit vielen Monaten der beste Clubfussball gespielt. Spanien, Deutschland und Italien müssen sich mit Brosamen begnügen. Von den anderen Ländern reden wir gar nicht. Die Schweiz zB. muss befürchten, dass sie aus den besten 20 Ländern - im Clubfussball - herausfällt. In Anbetracht der bescheidenen Kost, welche unsere Clubs der "Super league" (für einmal ist nomen nicht omen) bieten, keine Überraschung. Der Grund für diese Entwicklung ist klar: in keinem Land der Welt wird so viel Geld in den Fussball investiert, wie in England. Geld regiert die Welt: dies trifft auch auf den internationalen Fussball zu. Schade - aber wahr. Eigentlich bin ich nicht unglücklich, dass der heimische Fussball für die Scheichs und Ölmagnaten aus aller Welt kein lohnendes Ziel darstellt. Denn, wenn sie beim englichschen Club Chelsea als Beispiel, einen einheimischen "Tschütteler" suchen, werden sie keinen Erfolg haben... Und bei den Fankfurtern aus Deutschland spielt zumindest eine Handvoll Ballkünstler aus dem ehemaligen Jugoslawien. Der Beispiele gäbe es noch viele.

8. Mai 2019

Wenn Sie Barcelona-Fan sind, tragen Sie heute Trauerkleidung (gibt es diese noch?); wenn Sie die Reds aus Liverpool bevorzugen, zeigen Sie sich heute in Festkleidung (wie sieht diese denn aus?). So oder so: wir Fussballbegeisterten haben letzte Nacht wiedermal ein kleines Wunder erlebt. Zieht man beide Partien in Erwägung, hätte keine Mannschaft als Verliererin vom Platz schleichen müssen. Beide Teams waren enorm stark und fussballerisch auf der Höhe. Unser Shaqiri konnte da nicht so recht mithalten. Hatten die Spanier im Heimspiel mehr Glück, so waren es in Liverpool die Einheimischen. Schade um den Verlierer. Meiner bescheidenen Ansicht nach sind beide Teams stärker als Ajax und Tottenham, welche heute den Finalgegner unter sich ausmachen. Und wenn Liverpool im Final gleich stark spielt, muss der Trainer Jürgen Klopp nächste Saison nicht in der Schweiz arbeiten. Angeblich hatte er bei seinem Amtsantritt vor 4 Jahren bekräftigt, er würde in die Schweiz wechseln, falls er innerhalb von 4 Jahren keinen Titel mit den Reds gewänne. Das Champions-Endspiel ist vermutlich die letzte Chance in diesen 4 Jahren für einen Titelgewinn. Denn in der englischen Meisterschaft wird dem Team unter dem deutschen Trainer mindestens ein Pünktlein fehlen...In der Schweiz wäre so nebenbei die Trainerstelle in Sion neu zu besetzen - zum ziemlich genau fünfzigsten Mal in den letzten etwa 30 Jahren. Auch ein Rekord, der allerdings keinen Titel einbringt.





4. Mai 2019

Quo vadis FC St. Gallen? Schon wieder diese intellektuell gefärbte Sentenz (mit welcher der Schreibende ausdrücken will, dass er sein Latein noch nicht vergessen hat....).- Ich wäre nicht erstaunt, wenn der einzige Ostschweizer Fussballclub in der obersten Liga in der Barrage auf Lausanne träfe, der Mannschaft des in St. Gallen gefeuerten Trainers. Brisanter ginge es wohl kaum. Abwarten. Nicht immer haben die Pessimisten recht. Gut so.



Und was meinen Sie zur Polemik oder zur Strategie um die "Läuferin" Caster Semenya aus Südafrika? Klar: eine echte Frau hat gegen die testosteronüberladene Athletin keine Chance. Deshalb ist es meiner Ansicht nach richtig, wenn man versucht, die bisher chancenlosen Konkurrentinnen zu schützen. Erreicht werden soll die Chancengleichheit (?) mittels testosteronsenkender Medikamente welche der Athletin aus Südafrika zu verabreichen wären. Nur: vermutlich weiss kein Mediziner, wie dies geschehen soll. Wahrscheinlich hoffen alle Beteiligten, dass sich die unglückliche Athletin von sich aus zurückziehen wird.



28. 4. 19

Nike, der grösste Sportartikelhersteller der Welt, hat vor etwa 2 Jahren einen neuen Schuh auf den Markt gebracht: "Nike Vaporfly". Der gültige Marathonweltrekord (2:01:39) wurde von einem schwarzen Läufer erzielt, der mit diesem Schuh lief. Ganz offensichtlich ist mit dieser Wunderwaffe an den Füssen eine bessere Zeit möglich. Viktor Röthlin, ehemaliger Marathon-Europameister, hat eine Strecke von 10 km in 10 Etappen von je 1 Kilometer in exakt 3:30 min. mit verschiedenen Schuhen zurückgelegt. Das Ergebnis: mit dem Nike-Schuh stieg der Puls nur auf maximal 162 an, mit dem konventionellen Schuh auf 171. Das heisst: mit dem Vaporfly an den Füssen wurde das Herz für die gleiche Strecke weniger gefordert; die Leistungsreserve war grösser. Spezialisten gehen davon aus, dass ein trainierter Läufer seine Marathonbestzeit mit dem neuen Schuh um bis zu 4% senken könnte. Wenn wir von einer Bestleistung von 2 h 30 min ausgehen, sind dies immerhin 6 Minuten... Das neueste Nike-Modell heisst denn auch "Nike Vaporfly 4%". Es kostet die Kleinigkeit von etwa 300 Franken und wird wohl bald an den Füssen vieler Hobbyläufer zu bewundern sein. PS: ich werde auch künftig ohne diesen Schuh auskommen...



11. April 2019

Zu dieser Seite braucht es keine Erklärung. Neben aktuellen Ergebnissen erlaube ich mir, hier persönliche Interpretationen und Ansichten aufzuzeigen - zur Freude der Einen, zum Leid der Anderen.

Was denken Sie? Wer wird deutscher Fussballmeister? Bayern München?

Vor vielen Wochen, als Borussia Dortmund noch klarer Leader war und Bayern kränkelte, habe ich mit sportbegeisterten Kameraden gewettet, dass Bayern München wieder Meister würde. Nun sind sie davon nicht mehr so weit entfernt und haben Dortmund überholt. Meiner Meinung nach müssen die Dortmunder - trotz des Schweizer Trainers Lucien Favre - darauf achten, den 2. Platz nicht zu verlieren. In der Rückrunde haben 4 Mannschaften aus der Bundesliga mehr Punkte geholt als die Borussen...






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