Bischofszell - Website und Blog von Dr. med. Alois Giger, Bischofszell

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Bischofszell

VORWORT

An dieser Stelle verfasse ich Zeilen und Sätze und Kommentare über Vorhaben, Ereignisse und Geschehen in unserer Gemeinde und unserem Gebiet. Für Sie ist es ganz wichtig zu wissen, dass ich hier nur meine ganz private Meinung niederschreibe, unabhängig von wirtschaftlichen, religiösen oder politischen Interessen. Im Gegensatz zu unseren Politikern in Bern, welche kantonale Anliegen aufs Tapet bringen sollten, gehöre ich keiner Lobby und auch keiner wirtschaftlichen Verbindung an. Dass ich mir den Mund nicht verbieten lasse, ist in Bischofszell bekannt. Solange ich mich an die Regeln des Anstandes und der Fairness halte, ist dies kein Problem.

28. Oktober 2019

Bischofszell war in den letzten Wochen das eine oder andere Mal am Fernsehen zu bewundern. Im Vergleichswettkampf mit anderen Dörfern hat es leider nicht ganz zum Sieg gereicht. Dennoch: was geboten wurde, war gut bis sehr gut - vielleicht mit Ausnahme des "Rosen- bzw. Hagebutten-Schnapses". Meiner Ansicht nach ging der Wettkampf im Kulinarik-Teil verloren. Kaum ein Teilnehmer hat das alkoholisierte Getränk als gut befunden. Grossartig war die Darbietung der Nachtwächter. Kompliment.





Die BINA würde gerne Vermicelles aus Ostschweizer Kastanien-Bäumen herstellen. Wie zu erfahren war, wagt ein Thurgauer Bauer das Experiment mit den Kastanien. Bisher ist der Erfolg überschaubar. Wer weiss: ich wäre nicht erstaunt, wenn sich das Risiko in ein paar Jahren auszahlen würde. Ein Abnehmer für die Kastanien wartet nur darauf, mehr einheimische Früchte kaufen zu können. Ganz offensichtlich halten die Thurgauer Produkte in Sachen Qualität mit den Kastanien aus dem Süden mit. Ein Bravo dem mutigen Landwirt.




31. August 2019

Das Städtlifest ist vorbei. Alle, die mitgewirkt haben oder Besucher waren, sind sie zufrieden und froh. Fast alle. Natürlich gehört es sich, dass die Stadtregierung den Organisatoren höchstes Lob ausspricht. Wie könnte es anders sein. Ich frage mich indes, ob da nicht einer vergessen oder absichtlich nicht erwähnt wurde? Ich meine Alt-Stadtpräsident Josef Mattle. Was er ohne fremde Hilfe, ohne OK, ohne Helfer aus den gemeindeeigenen Betrieben auf die Beine gestellt hat, verdient das Lob "grossartig". Dass nicht alle mit meinem Lob einverstanden sind, ergibt sich aus der Vorgeschichte, die ich hier nicht auftischen will, da ich beide Seiten - audiatur et altera pars - zu wenig gut kenne. Als Blasmusikfreund kam ich voll auf meine Rechnung - wohl nicht als einziger. Speis und Trank waren sehr gut und absolut preiswert, der Service prima. Dass sich unsere Partnerstädte über die Einladung - woher sie auch immer gekommen sein mag - ehrlich gefreut haben, war den Rednern anzumerken. Sie haben sich im Vier-Länderzelt wohl gefühlt. Es wäre ein unentschuldbares Versehen gewesen, hätte man sie nicht eingeladen...






22. Juli 2019

Nicht nur landesweit, auch in Bischofszell scheint in diesen Wochen die Zeit still zu stehen. Glücklicherweise haben wir einen Herrn Bundesrat Ignazio Cassis, der in fast jedes Fettnäpfchen tritt, das er finden kann... Dass er nun einen Teil des Schweizer Pavillons an der Weltausstellung 2020 von einer Zigarettenfirma sponsern lässt, zeigt deutlich auf, dass Herr Dr. med. nie in seinem Beruf gearbeitet hat (vielleicht ist dies auch besser so...). Schon mit seinem Verbot im Zusammenhang mit dem Pilatusflieger hat er den Bundesrat, der eine andere Meinung vertritt, desavouiert. Tja, was können wir da machen? Wie lange schauen die anderen Damen und Herren der Regierung noch in die Röhre? Immer und immer wieder hört man Kommentare über eine schwache Regierung in Bern. Dass daran etwas Wahres sein könnte, bezweifelt kaum jemand. Schade, dass die beiden neuen, eher starken Frauen den Tessiner Bundesrat bisher nicht in die Schranken weisen konnten. Kommt Zeit, kommt Rat (oder auch nicht...).



8. Juli 2019

Weshalb blieben in diesem Jahr viele Rosenfreunde zuhause? War es das heisse Wetter - nur das heisse Wetter? Die Antwort kennen vermutlich nur wenige.

Als Buffet-Mitarbeiter für das "Vicolo" ist nicht nur mir aufgefallen, dass wir weniger, viel weniger zu tun hatten als in den "guten Zeiten". Dass vorwiegend alkoholfreie Getränke genossen wurden, ist mit grosser Wahrscheinlichkeit dem Klima zu verdanken.

Dass sich die Organisatoren mit dem markanten Besucherrückgang befassen, steht für mich ausser Frage. Nur: welche Lösungen drängen sich in Anbetracht dessen auf, dass die Antworten nicht ganz einfach zu finden sind. Ist es möglich, dass der Höhepunkt überschritten wurde, wie dies bei allen öffentlichen Anlässen früher oder später zu beobachten ist? Aus welchem Grund ist vor wenigen Jahren ein Gross-Aussteller ausgestiegen? Werden andere namhafte Firmen sich in Anbetracht des schlechteren Besuches ein Weitermachen überlegen? Wäre es vielleicht hilfreich, den Anlass nur noch alle zwei Jahre durchzuführen? Muss das gesamte Konzept überarbeitet werden? Braucht das Organisationskomitee eine Blutauffrischung? Nur: wer stellt sich denn heute noch zur Verfügung?

Für mich steht nur eines fest: will man nicht noch mehr Besucher verlieren, m u s s  etwas geschehen. Nur: woher nehmen und nicht stehlen...



15. Juni 2019

Das 14. Dixie-Konzert im Zitronengässli, organisiert durch die Vereinigung "vicolo del limone" war ein voller Erfolg. Noch nie waren so viele Zuhörer dabei und noch nie wurde so viel gegessen und getrunken. Ein Dankeschön an die Anwesenden, ein Dankeschön an die Musiker und nicht zuletzt ein Dankeschön an die eifrigen Mithelfer vorne und hinten. Kein unwesentlicher Faktor für den grossen Erfolg war mit Sicherheit das Wetter, das sich besser gehalten hat als vor Beginn des Konzertes befürchtet werden musste. So Gott will wird die Tradition im nächsten Jahr forgesetzt. Details werden demnächst abgeklärt.





20. Mai 2019

Die Stimmberechtigten aus Bischofszell haben das Vorhaben für einen Entlastungs-Korridor klar abgelehnt. Keine Überraschung. Damit sind die vorgeschlagenen "Lösungen" vom Tisch. Was bleibt übrig? Nicht viel. Anzumerken gilt es, dass das Projekt nicht wegen schlechter Vorschläge gescheitert ist; vielmehr sehe ich wohl nicht als Einziger keine vernünftige Entlastungsmöglichkeit für das Zentrum. Das Nein ist nicht gegen die Planung und die Planer gerichtet. Vielmehr erscheint es mir fast unmöglich, aufgrund der topographischen und baulichen Vorgaben eine halbwegs befriedigende Umfahrung zu gestalten. Wäre eine sinnvolle Realisierung vor 30 oder 40 Jahren möglich gewesen? Eher nein. Und was werden die nächsten 30 oder 40 Jahre bringen? Das weiss der liebe Gott. Ich bin mir sicher, dass unsere Generation keine Umfahrung erleben wird, welche den Namen verdient. Na und?

Unser Stadtpräsident macht sich für mehr Sicherheit stark. Einverstanden. Jeder, der einen guten Vorschlag zu Verbesserung der Sicherheit im Verkehr zu kennen glaubt, soll sich doch im Bischofszeller Rathaus melden. Ich bin sicher, dass er auf offene Ohren und wache Augen trifft.
    

10. Mai 2019

Hört und sieht man sich in Bischofszell dieser Tage um, ist kaum Begeisterung für die eine oder andere Variante der "Umfahrung" zu vermerken....Die Gegner haben das Wort. Wollte man heute eine Entscheidung treffen, würden wohl beide Pläne bachab geschickt - trotz gutgemeinter, emotionaler Intervention unseres Stadtpräsidenten in der Presse. Ganz offensichtlich bin ich nicht er Einzige, der in den vorgeschlagenen "Lösungen" eben keine solche sieht. Auch wenn es zu keiner Entscheidung für die "Entlastung" kommt, wird Bischofszell vermutlich nicht untergehen. Und der Steuerfuss würde nicht steigen - im Moment. Also: cool bleiben, die eigene Meinung zum Ausdruck bringen und abwarten, was geschieht. Es kommt ja ohnehin, wie es muss. Die Verlierer mit Respekt und Anstand behandeln. Fair eben... Meine Prognose, die vermutlich nur wenige interessiert: es wird der Plan C obsiegen (vgl. weiter unten).





29. April 2019

"UMFAHRUNG BISCHOFSZELL"

Seit bald 50 Jahren - dies meine Schätzung - kommt die "Umfahrung Bischofszell" ca. alle Schaltjahre wieder aufs politische Tapet. Allein aus der langen Verweildauer des Projektes lässt sich der Schluss ziehen, dass eine einigermassen befriedigende Lösung bisher nicht gefunden werden konnte. Im Augenblick wird über zwei Varianten diskutiert. Befürworter und Gegner kreuzen die Klingen, was einem freiheitlichen Staat wohl ansteht. Für mich sind beide Vorschläge mit grosser Skepsis zu geniessen. Denn, das Hauptziel, nämlich eine Umfahrung, wird weder mit Plan A, noch mit Plan B erreicht. Ich gebe jenen Bewohnerinnen und Bewohnern des Städtchens recht, die der Meinung sind, es handle sich in Tat und Wahrheit nicht um eine Umfahrung, sondern um eine Verlegung eines Verkehrsteils vom Zentrum in die Peripherie. Anders und vielleicht versändlicher formuliert: es handelt sich in um eine Verlagerung, egal, welche Variante man wählt. Dass sich die familienreiche Peripherie gegen die Umfahrungspläne wehrt, ist für mich so was von verständlich. Und ich weiss, wovon ich spreche, lebe ich doch mit meiner Familie seit gut 40 Jahren an der Grabenstrasse...Und bisher wäre ich nie auf die Idee gekommen, mich für eine Umfahrung stark zu machen.

Die angestrebte Teillösung wirft zusätzliche Fragen auf:

1. Wie soll das Vorhaben finanziert werden?
2. Kann man überhaupt abschätzen, um wie viele oder wie wenige Prozente der Verkehr durch die Grabenstrasse abnehmen wird?
3. Wird durch einen allfällige Realisierung der Standort Bischofszell für Familien und Industrie attraktiver?

Mein Fazit: ich würde einen Plan C vorschlagen, welcher besagt, dass die Pläne erneut schubladisiert werden bis Eine oder Einer mit einem genialen Geistesblitz Furore macht.









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